Endstation Straße

Russlands verlorene Kinder hausen in leeren Kellern oder Bauruinen, Gewalt und Kriminalität prägen ihr Leben in St. Petersburg. Glücklich sind diejenigen, die auf Dr. Sereda treffen und in seinem Heim ein Zuhause auf Zeit bekommen...

Hilfe für Mädchen und junge Frauen

Der St. Petersburger Kinderarzt und Professor für Soziologie Dr. Sereda ist sehr mutig: seit Anfang der 90er Jahre stellt er sich der riesigen Aufgabe, die Not der Straßenkinder seiner Stadt zu lindern. Er suchte die Kinder in ihren Schlupflöchern auf, versorgte sie mit heißen Getränken und warmem Essen. Er hörte ihnen zu und übernahm die ärztliche Grundversorgung.

Bis heute betreibt er unter großem persönlichen Einsatz ein Mädchen-Wohnheim in St. Petersburg - eine richtige Zuflucht, in der er vielen dieser "verlorenen Mädchen" ein zeitweiliges Zuhause bietet, wir unterstützen ihn seit 1992.

 

Respekt und Geborgenheit statt soziale Ausgrenzung

Das Wohnheim von Dr. Sereda gleicht für die Mädchen einem Paradies: blitzsaubere, schöne Zimmer, regelmäßige, leckere Mahlzeiten und Betreuung rund um die Uhr. Das wichtigste jedoch: sie werden respektiert und ernst genommen. Ein Team von Therapeuten und Psychologen kümmert sich um sie und achtet darauf, dass sie ihre Medikamente regelmäßig nehmen- unabdingbar bei den schwer traumatisierten und kranken Mädchen.

 

Die Mädchen werden privat unterrichtet, denn die wenigsten Schulen nehmen kranke und vom Leben gezeichnete Kinder auf. Im Gegenteil: die umliegenden Schulen sind gegen Dr. Sereda und sein Projekt. Sie schaden ihm wo immer sie können. Das liegt an der unaufgeklärten Haltung gegenüber Krankheit (in diesem Falle Aids) und Behinderung. Für die Betroffenen bedeutet das schlichtweg soziale Ausgrenzung.
All das kostet sehr viel Geld, deshalb benötigen wir dringend Ihre Hilfe!

Die soziale Arbeit in Russland ist sehr schwierig

Die Finanzierung von Dr. Seredas Projekt wird jedes Jahr schwieriger: Alleine um die medizinische Versorgung zu gewährleisten, bedarf es einiger Mittel. Dr. Sereda erhält trotz intensiver Bemühungen keine Unterstützung der Stadt St. Petersburg- aber wöchentlich Kinder, die in anderen, städtischen  Heimen nicht aufgenommen werden.

Zudem macht der russische Staat es auch jedes Jahr schwieriger, dass humanitäre und soziale Einrichtungen Unterstützung aus dem Ausland bekommen. Aufgrund dessen mussten schon viele kleinere Organisationen und Initiativen ihre Arbeit einstellen. Sie waren den extremen bürokratischen Anforderungen wie auch Schikanen weder finanziell noch personell gewachsen!

Bitte helfen Sie uns, damit Dr. Sereda noch lange diese wertvolle Arbeit fortsetzen kann!

 

Partner des Dr.Sereda Projekts


Ihre Ansprechpartnerin

Petra Windisch de Lates

"Gerne beantworte ich Ihnen alle Fragen"

 

nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf


Wohnheim für Mädchen

Die Mädchen in Dr. Seredas Wohnheim haben alle schreckliche Schicksale hinter sich: Sie sind traumatisiert und der Großteil ist HIV+, viele haben Hepatitis, Tuberkulose und andere schwere Infektionskrankheiten. Ihr Zuhause ist geprägt von Gewalt, Alkohol und Mißbrauch.

Dr. Sereda ist ihre letzte Hoffnung, hier werden sie umfassend medizinisch betreut, unterrichtet, bekommen gutes Essen und man versucht sie in eine normales Leben hineinzuführen. Bitte helfen Sie diesen Mädchen mit Ihrer Spende, danke.

 

 

Lehrstuhl für Soziologie
Seit Sommer 1997 ist Dr. Sereda auch Dozent für Soziologie an der Universität St. Petersburg. Er nutzt diese Position, um intensiv auf die Situation der Sozialwaisen und ausgegrenzten Kinder aufmerksam zu machen. Es ist heute wichtiger denn je,  für dieses Problem ein Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu schaffen. Auf seine Initiative hin wurde auch ein fachübergreifendes Ausbildungssystem für Sozialarbeiter aufgebaut, ein in Russland einzigartiges Projekt.

Wir finden, Dr. Sereda hat unsere Unterstützung mehr als verdient. Helfen Sie ihm und den Straßenkindern von St. Petersburg mit Ihrer Spende. Vielen Dank!