Ben und sein Babybein

Ben ist mit schweren Fehlbildungen an Bein und Hüfte zur Welt gekommen. Er hat nur einen Wunsch - er möchte normal sein und mit seiner kleinen Freundin um die Wette laufen können. Helfen Sie mit, ihm diesen Wunsch zu erfüllen....

Ben und sein Babybein

Als Ben im Oktober 2010 zur Welt kam, waren seine Eltern überglücklich- endlich hielten sie ihr Wunschkind in den Amren: ein süßes, aufgewecktes Baby, mit strohblonden Haaren.

Kurz nach der Geburt dann der Schock: Die Arzte diagnostizierten einen sogenannten proximalen Femurdefekt. Bei dieser Verkürzung des Oberschenkelknochens ist ein Bein viel kürzer als das andere. Zudem sind Hüftkopf, Schenkelhals und Oberschenkelknochen nicht miteinander verbunden. Der Wadenbeinknochen fehlt gänzlich, der Fuß ist zur Seite abgeknickt und das Knie verdreht. Damals betrug der Längenunterschied zwischen beiden Beinen 7 cm, heute sind es bereits 27 cm. Ben nennt deshalb heute das kürzere Bein sein "Babybein".

Bens Eltern waren bestürzt und sorgten sich, ob Ben jemals ein normales Leben würde führen können. Mit vielen offenen Fragen und Ängsten und lediglich einer Liste von Spezialisten, wurde die kleine Familie nach ein paar Tagen nach Hause entlassen. Es begann ein Klinik- und OP- Marathon ...

 

Ben und sein Babybein

Drei Kliniken versuchten Ben zu behandeln, leider ohne Erfolg. Er erhielt Krankengymnastik und eine Orthoprothese, sowie die Illusion, alles machen zu können "so wie andere Kinder auch“.

 

Ein ganzer Zyklus von Operationen wurde für den elf Monate alten Jungen geplant, anschließend musste er zehn Wochen einen Becken-Bein-Gips tragen, bekam eine Orthoprothese und sollte damit im Alter von 17 Monaten laufen zu lernen. Ein schwieriges Unterfangen, da die Prothese dem Kleinen starke Schmerzen bereitete.

Nach fünf erfolglosen Operationen, viel Leid und noch mehr Tränen, wurde den Eltern bewusst, dass dieser Weg der falsche war: Die deutschen Ärzte konnten nicht helfen. Die Rettung kam schliesslich aus den USA: einer der bekanntesten Kinderorthopädischen Chirurgen war bereit Ben in Berlin zu operieren. Er hat sich auf schwierige Fälle wie Bens spezialisert und eigene Geräte und OP-Methoden für die Verlängerung von verkürzten Gliedmaßen entwickelt und schon einige unserer "Besonderen Kinder" erfolgreich operiert.

 

 


So geht es Ben heute

Die OP vom Herbst 2014 zeigt Erfolge: Bens X-Bein ist gerade, er hat mehr Bewegungsfreiheit und sein Unterschenkel beginnt eine kleine Wade aufzubauen. Auf den Röntgenbildern ist auch erkennbar: Der gerichtete Knorpel fängt an knöchern zu werden.


Die Behandlung durch einen amerikanischen Spezialisten wird Ben ermöglichen mit 15 Jahren auf seinen eigenen, gleichmäßig langen und gesunden Beinen zu stehen.

Die Deutsche Lebensbrücke sammelte schon 40.000 € für die OP.
Es müssen noch einige OP's folgen, bitte unterstützen Sie den kleinen Mann weiterhin, vielen Dank!


Ein Auto für Ben

Die Familie hatte kein Auto, für Fahrten zu

Untersuchungen und Behandlungen, das

ganze Dorf sammelte- zur Freude von Ben!