Lisas Leben hängt am seidenen Faden

Die kleine Lisa hat einen bösartigen, sehr aggressiven Tumor im Ohr. Seit Ende 2019 wird sie in München behandelt. Bitte helfen Sie der 3-jährigen weiterhin...

Ein Geburtstagsgruß für Lisa - Macht mit!

Lasst uns Lisa aufmuntern!

Sie hat am 16. April 2020 kurz nach Ostern Geburtstag und wir möchten ihr mit Euch ein gemeinsames Geschenk machen:

 

Ob ein lustiges Foto, ein buntes Happy Birthday, Eure Wünsche für Lisa auf einem Blatt Papier: Fotografiert es einfach mit dem Handy und sendet es uns bitte nur per E-Mail an gemeinsam@lebensbruecke.de.


Egal was Euch einfällt - wir garantieren und versprechen Euch, dass wir Lisa an ihrem Geburtstag alles übergeben und die Inhalte für sie übersetzen.

 

Mit Eurer Teilnahme erklärt Ihr Euch damit einverstanden, dass wir Eure Inhalte auf unserer Website und in den Sozialen Medien verwenden dürfen.

Lisa - tapfere kleine Kämpferin

Die aktuelle Situation:

Lisa wird seit Mitte Dezember 2019 in der Haunerschen Kinderklinik in München behandelt. Die Therapie des 3-jährigen Mädchens aus dem russischen Saransk wird ca. 9-12 Monate dauern. Dank vieler Spender, der Unterstützung eines Sponsors und der Zusage einer Stiftung konnten wir Schritt für Schritt die einzelnen Therapieblöcke finanzieren. Danke!  Lisas Behandlung ist somit bis auf weiteres gesichert - wir sind sehr froh und dankbar!

 

Mittlerweile hat Lisa die vierte Chemotherapie hinter sich. Zwischen den einzelnen Blöcken gibt es bildgebende Kontrollen, um zu sehen, wie weit der Tumor zurückgedrängt werden konnte. Davon hängt der jeweils nächste Behandlungsschritt ab. Zeitnah ist eine Strahlentherapie geplant. Das bedarf einer ganz besonderen Vorbereitung, damit nur der Tumor bekämpft, aber keine anderen Stellen ihres Gesichtes verletzt werden.

 

Im Augenblick ist es wichtig, dass wir Lisa und ihrer Mama helfen, das Leben hier in München zu finanzieren. Die Familie hat alle Ersparnisse für die Behandlung ihrer Tochter aufgebraucht. Bitte unterstützen Sie Lisa auch weiterhin in ihrem schweren Kampf gegen den Krebs.

 

Spenden Sie noch heute für Lisa

Lisas Geschichte

Die bezaubernde Lisa aus Saransk in Russland ist erst 3 ½ Jahre alt und muss schon ums Überleben kämpfen: Das kleine Mädchen hat einen sehr aggressiven Tumor (embryonales Rhabdomyosarkom) in ihrem Gehörgang, ausgelöst durch radioaktiven Abfall in ihrer Heimatstadt Saransk. Unbehandelt hätte es ihren sicheren Tod bedeutet.

 

Tragisch: Russische Ärzte erkannten den Tumor nicht, die besorgten Eltern wollten Gewissheit-  und erhielten in Deutschland die erschütternde Diagnose, dass ihre Tochter todkrank ist. Ein kleiner Hoffnungsschimmer war, dass die Heilungschanchen für diese Tumorart in ihrem Alter sehr hoch sind. Zudem hat sie keine Metastasen im Knochenmarkt.

 

Die Spezialisten an der Haunerschen Kinderklinik in München wollten Lisa helfen. Doch das kleine Mädchen aus Saransk ist in Deutschland nicht krankenversichert. Die Eltern hatten ihre Ersparnisse für die Untersuchung durch die deutschen Ärzte bereits restlos aufgebraucht. Doch ohne eine sofortige Behandlung hätte Lisa das nächste Weihnachtsfest nicht mehr erlebt.

 

Die Familie war verzeifelt: Die gesamte Behandlung bedeutet Kosten von ca. 130.000 Euro. Wir sind mehr als dankbar, dass wir durch Ihre Unterstützung der kleinen Lisa die lebensrettende Behandlung, eine Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie, ermöglichen können.

 

Bitte spenden Sie, damit Lisa so schnell wie möglich wieder gesund wird. Auch wenn die medizinische Behandlung momentan gesichert ist - Lisa und ihre Mama müssen für den Zeitraum der Behandlung in München gut untergebracht sein und ihren Lebensunterhalt bestreiten. Natürlich könnte Lisa mehr Zeit im Krankenhaus verbringen, das würde die Behandlung aber sehr verteuern. Deshalb geht sie so oft wie möglich nach Hause.

 

Zuhause, das ist für Lisa in den nächsten Monaten das Ronald McDonald Haus. Dort bewohnen die beiden ein kleines Zimmer, können kochen und haben auch ein wenig Gesellschaft von anderen Eltern mit kranken Kindern.

Aber auch das muss finanziert werden, ebenso der Lebensunterhalt, wie Lebensmittel, Medikamente usw. Deshalb bitten wir Sie, unsere tapfere kleine Kämpferin weiterhin zu unterstützen. Jeder Euro hilft Lisa und kommt sofort ihrer Krebs-Therapie zugute.

 

 Helfen Sie jetzt mit & spenden Sie für Lisa!

 

Die Ursache von Lisas Krankheit

Die Ursache für Lisas schwere und seltene Erkrankung ist erschütternd.

Ihre Familie kommt aus Saransk, einer Stadt in Russland, in der sehr viel atomarer Müll gelagert wurde – sogar noch aus Tschernobyl. Krebserkrankungen sind hier keine Seltenheit und leider auch in Lisas Familie häufig zu finden.

 

Fatalerweise wurde das Mädchen in ihrer Heimat auf eine Mittelohrentzündung behandelt. Und selbst als keine Antibiotika halfen, gingen die russischen Ärzte noch davon aus, dass sie einen Polyp im Ohr hat.

 

 

Die Gefahr des unsichtbaren Todes durch radioaktiven Abfall.

 

Lisa ist nicht die erste in ihrer Familie, die der tödlichen Strahlung zum Opfer fällt: Ihr Onkel Vlad erkrankte an Knochenkrebs, ebenfalls ausgelöst durch radioaktiven Abfall, der in seiner Heimat gelagert wurde. Er konnte geheilt werden. Jetzt möchten wir auch der kleinen Lisa die faire Chance auf eine Zukunft geben.

Corona Hinweis

Lisa wird weiter behandelt. Nach einigen Bestrahlungen wird heute (31.03.) die Chemo fortgesetzt. Da ihr Immunsystem sehr schwach ist, achten die Ärzte und ihre Mama von Anfang an sehr genau darauf, dass Lisa so geschützt wie möglich ist.

Was ist ein embryonales Rhabdomyosarkom?

Das Rhabdomyosarkom ist ein bösartiger Tumor und der häufigste Weichteiltumor im Kindesalter. Das Rhabdomyosarkom wird in zwei Zellgruppen eingeteilt: Das embryonale und das alveoläre Rhabdomyosarkom.

 

Diese speziellen Tumore können überall dort vorkommen, wo es Muskeln im Körper gibt. Meistens ist das Becken (insbesondere Prostatat und Blase) oder der Kopf-Hals-Bereich betroffen.

 

Die Symptome können daher sehr unterschiedlich ausfallen und lassen sich nicht so einfach dem Rhabdomyosarkom zuordnen. So zeigen sich im Kopf- und Halsbereich vielleicht nur zunehmende Schwellungen, bei Befall von Blase oder Prostata sind blutiger Urin, Harnverhalt und Schmerzen beim Wasserlassen möglich.