Lea Quäl

Lea ist ein fröhliches Mädchen- obwohl die 6jährige sehr krank ist: Nur etwa 100 Menschen weltweit leiden an derselben Krankheit. Doch das kleine Mädchen mit dem großen Kämpferherz überrascht uns alle immer wieder - und zeigt uns, dass sich jede Anstrengung lohnt ...

Lea's Geschichte ist eine Erfolgsgeschichte


Lea wurde 2006 mit dem Femurhypoplasie-Gesichtsdysmorphie-Syndrom (FHUFS) geboren. Sämtliche Sehnen und Muskeln ihrer Schenkel sind verkürzt, ihre Knochen verkrümmt. Als 6-jährige benötigte sie an beiden Beinen Orthesen (Gehhilfen), um halbwegs laufen zu können. Ein leider oft schmerzhaftes Korsett stabilisiert ihre Hüfte. Für längere Wege ist sie auf einen Rollstuhl angewiesen.

Die Fehlbildungen im Gesicht und ihre Kleinwüchsigkeit sind nicht zu übersehen. Weltweit sind von dieser Krankheit nur etwa 100 Menschen betroffen.
Auch wenn die Behandlung höchst kompliziert ist, sie ist nicht aussichtslos. Wenn es uns gelingt, die finanziellen und bürokratischen Hürden zu überwinden, kann Lea tatsächlich darauf hoffen, ein eigenständiges Leben ohne all zu große Einschränkungen führen zu können.

 

Lea Quäl: ein unglaublich tapferes Mädchen

Obwohl Lea in ihrem Leben schon soviel Leid erfahren hat, steckt sie alle mit ihrer positiven Energie an- sie strahlt eine unglaubliche Gelassenheit und Ruhe aus. Trotz aller schmerzhaften Operationen und der Tatsache dass sie nie wie andere Mädchen leben können wird, ist sie unglaublich tapfer: ihr Charme und ihre Fröhlichkeit sind überwältigend.

Lea musste wiederholt durch einen amerikanischen Chirurgen operiert werden, der auf derartige Eingriffe spezalisiert ist. Trotz der hohen Erfolgsaussichten ist leider keine deutsche Krankenkasse bereit die Kosten hierfür zu übernehmen: Eine OP kostet jeweils bis zu 25.000 Euro und das sind bei weitem nicht alle Kosten, die auf die kleine Familie zukommen. Das gesamte Leben muss auf die Behinderung von Lea angepasst werden, angefangen bei einer behindertengerechten Wohnung, - über das Auto, bis hin zu Rollstühlen und Orthesen, die regelmäßig neu angefertigt werden müssen. 


So geht es Lea heute

Im Oktober 2012 wurde Lea der sehr sperrige Fixator

an ihrem Oberschenkel entfernt, der sie sehr stark einschränkte. Seitdem wird das Wachstum des Knochens genau beobachtet. Die Familie pendelt regelmäßig zwischen ihrem Zuhause, den Rehastunden und Vogtareuth hin und her. Lea wird von Spezialisten genau beobachtet, denn die Platte, die sich noch in Leas Bein befindet, soll so bald wie möglich raus.


Von Lea können wir alle lernen

Lea's Geschichte ist trotz aller widriger Umstände

eine Erfolgsgeschichte. Ein eigentlich chancenloses Mädchen lernt in dieser Welt zu bestehen - weil Menschen bereit sind zu helfen.


Helfen Sie Lea!