Hilfe für Famatas Bein

Beim Spielen zog sich Famata eine Verletzung zu, die in Liberia nicht versorgt werden konnte- ihr Bein entzündete sich bis aufs Knochenmark und es drohte eine Amputation. Nach der ersten OP kam die Entzündung zurück, doch auch der zweite Eingriff verlief gut und jetzt hat die 14jährige gut lachen ...

Neues von Famata

Neues von Famata: am 22.5.2018 feierte sie ihren 15. Geburtstag, ihr Bein ist mittlerweile- wenn auch leicht gekrümmt (siehe Fotogalerie)- voll funktionsfähig und sie kann sogar Sport treiben! In der Schule gehört sie zu den besten und außer, dass sie Heimweh nach Deutschland hat fehlt es ihr derzeit an nichts- dank der zahlreichen Spender!

2017: Dank zahlreicher Unterstützer, konnte das Mädchen aus Liberia Anfang Dezember im Klinikum Fürstenfeldbruck operiert und ihr Unterschenkel korrigiert werden. Sie wird nun nicht mehr gehbehindert sein.


Wolfgang Fischer, Famatas Deutscher Patenonkel (siehe Fotos), schreibt uns, dass er seinen Schützling am 31.01. zurück zur Familie nach Monrovia gebracht hat. Die Umstellung ihres Beines sei erfolgreich verlaufen, sie hinkt zwar noch leicht, da sich ihr Sprunggelenk erst an die neue Stellung gewöhnen muss, aber das sollte in wenigen Wochen vorbei sein.
Auch im Namen von Famata dankt er allen Spendern und Unterstützern (allen voran seiner Frau Helga, Gisela und Martina Mädiger, Uta Grefe und vor allem natürlich dem Klinikum Fürstenfeldbruck und hier ganz besonders Dr. Andreas Ewert für die unentgeltliche Behandlung und Versorgung von Famata!)


Famata litt an einer aggressiven Form von Knochenmarksentzündung, die in ihrer Heimat nicht behandelt werden kann. Ihre Familie ist -wie viele Familien in dem westafrikanischen Land- bettelarm.

Damit sie untersucht und operiert werden konnte, brachte ihr Patenonkel Wolfgang Fischer sie dank Spenden nach Deutschland. Im Klinikum Fürstenfeldbruck wurde sie kostenlos behandelt!

 

Vorgeschichte:
Schon einmal, 2012, kämpften Ärzte des Klinikums Fürstenfeldbruck aufopferungsvoll für Famata. Von einer leichten Verkrümmung des Beines abgesehen, erholte sich das Mädchen nach der ersten OP sehr schnell, sodass ihre Familie ihre geliebte und gebrauchte Tochter nach drei Monaten wiederbekam.

2016 dann der Schock: Im März entdeckten ihre Eltern eine offene Wunde.

Die Krankheit war zurückgekehrt und hatte eine Wachstumsfuge im Bein angegriffen. Famatas Wadenbein war nachhaltig deformiert. Dank Spendengeldern konnte Famata daraufhin zurück nach Deutschland kommen, in die bewährten Hände von Dr. Ewert. DEr behandelnde Chefarzt im Klinikum Fürstenfeldbruck, erklärte sich dankbarer Weise erneut bereit, das Mädchen unentgeltlich zu operieren. 

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Windisch de Lates

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Famatas jahrelanges Leid

2011 verletzte sich das damals achtjährige Kind beim Spielen am Unterschenkel. Durch ungenügende Hygiene und ohne Behandlung konnte die Wunde nicht richtig ausheilen. Der bösartige Erreger fraß sich bis ins Knochenmark. Eine großflächige Entzündung drohte Famatas Bein vollständig zu zerstören. Das betroffene linke Bein stand kurz vor der Amputation.

 

Das Leben in Afrika ist hart. Besonders für Mädchen und Frauen. In ihren Familien sind es oft sie, die den Hauptteil der schweren körperlichen Arbeit verrichten. Wenn ihr Bein verkrüppelt bliebe, würde sie einer ungewissen Zukunft entgegen sehen.

 

Ein Schutzengel stand Famata wohl bei: Über viele Umwege und Kontakte gelang es Paten und Spender für Famatas Reise nach Deutschland zu gewinnen. Hier konnte sie erfolgreich operiert und gesund werden, vielen Dank!