Hilfe für Liberias Mädchen

medica Liberia hilft Mädchen und Frauen, die als „natürliche“ Kriegsbeute von Männern betrachtet werden: die Organisation versorgt die Betroffenen, bietet Schutz, klärt über ihre (Menschen-)Rechte auf und schult andere, damit diese ihr Wissen weiter geben...

Schon die Mädchen müssen lernen: Nein heißt nein!

Es ist wichtig, dass schon die kleinen Mädchen von ihren Müttern und Dorffrauen lernen, dass sie "nein" sagen können und Rechte haben. Nur so können sie dann als Erwachsene richtig reagieren.


Seit Juni 2016 bietet die Frauenrechtsorganisation medica Liberia in der Gemeinde River Gee County Hilfe zur Selbsthilfe für einheimische Mädchen und Frauen, die Opfer sexueller- und heimischer Gewalt wurden.
Die Organisation behandelt Betroffene vor Ort, bietet ihnen Schutz und gibt ihr Wissen in Schulungen über ihre Grundrechte weiter- mit dem Ziel, dass es in die Familien und Dorfgemeinschaften getragen wird.

Ihre Vision: Eine gerechte und gewaltfreie Gesellschaft, in der Mädchen und Frauen in Würde leben. 

Hilfe für Mädchen und Frauen in Liberia

Bitte unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Spende: Mit den Geldern werden Materialen und Fahrten finanziert, um  Schulungen durchführen zu können, wie auch die Infrastruktur und die Versorgung der betroffenen Mädchen und Frauen.

Auch in der Nachkriegszeit stehen in Westafrika sexuelle Ausbeutung Minderjähriger, Kinderehen, Genitalverstümmelungen und Missbrauch von Schülerinnen durch Lehrer noch immer auf der Tagesordnung! Die Opfer müssen nicht nur mit physischen und psychischen Konsequenzen dieser Gewalttaten leben, sondern werden zudem stigmatisiert und sozial ausgegrenzt.

medica Liberia macht auf die Lebensumstände der weiblichen Bevölkerung in Liberia aufmerksam und will erreichen, dass die Dorfgemeinschaft Mädchen und Frauen als schützenswerte Wesen ansieht. 

Die Organsiation hält daher Vorträge in Schulen und Krankenstationen. Dorfälteste, PolizistInnen, AnwältInnen und RichterInnen werden im stress- und traumasensiblen Umgang mit Betroffenen sexualisierter Gewalt geschult um die Situation der Frauen zu verbessern.
Ihre Spende kann viel bewirken, danke!

 

Recht auf körperliche Unversehrtheit

Elf Jahre nach Ende des Bürgerkriegs, in dem Hunderttausende durch sexuelle Gewalt getötet oder verletzt wurden, sind in Liberia sexuelle Ausbeutung und Vergewaltigung noch weit verbreitet. Um die Bevölkerung, sowie auch Justiz und Polizei darüber aufzuklären, dass Mädchen und Frauen ein Recht auf körperliche Unversehrtheit haben, ist es wichtig noch mehr Frauen zu schulen, um das Wissen weiter zu verbreiten. Fünf Fortbildungs-Module sind hierfür nötig, eines dauert 3-4 Tage, Kosten: 2.000 Euro.


Ihre Ansprechpartnerin

Petra Windisch de Lates

"Gerne beantworte ich Ihnen alle Fragen"

 

nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf


"Put smiles on the faces again"

Carol schickte diesen Dankesbrief mit Unterschriften aller Team-Mitglieder von River-Gee. Sie schreibt, dass sie überzeugt davon sind, mit Ihrer Arbeit das Lächeln zurück in die Gesichter der Frauen und Mädchen gebracht zu haben- auch wenn es noch viel zu tun gibt!