
In der aktuellen PISA Studie hat sich Deutschland massiv verschlechtert. Die gemessenen Leistungen der Schüler*innen liegen 2025 in allen drei Bereichen auf dem niedrigsten jemals gemessenen Niveau. Das lässt sich nicht auf die einzelnen Fächer eingrenzen: Deutschland hat ganz offensichtlich ein umfassendes Bildungsproblem.
In ihrem Blog fragt die Deutsche Lebensbrücke: was sind die Knackpunkte, was kann und was muss geändert werden, und was können die Eltern, was kann die Familie dazu beitragen?
Der chronische Lehrkräftemangel und das Fehlen individueller Förderung sind zwei wesentliche Ursachen für das schlechte Bildungssystem, zusammen mit einer zu frühen Einteilung der Kinder in drei Schultypen, die meist nur nach unten durchlässig sind und schon bei 10-Jährigen die Weichen für ihre künftigen Bildungschancen stellen.
Das Hauptproblem aber ist die Tatsache, dass in Deutschland im Gegensatz zu den meisten Ländern der Bildungserfolg noch immer ungewöhnlich stark davon abhängt, aus welchem Elternhaus ein Kind kommt. Sprich: der sozioökonomische Status entscheidet über die Bildungschancen der Kinder. Das ist in einem fortschrittlichen Industriestaat geradezu skandalös.
Lest mehr in unserem Blogbeitrag PISA Schock: was nun?
