...und keiner hat mich lieb!

Journal für die Frau 2/2005

Der Artikel vom Februar 2005 beschreibt die Situation der Straßenkinder in St.Petersburg exemplarisch für die Zustände in ganz Russland. Die Reporterin Sabine Hoffmann besucht 2004 die wunderschöne Metropole, die zu den Kindern so häßlich ist.

 

Von der Miliz aus der Innenstadt vertrieben, leben die Jungen und Mädchen in den Plattenbausiedlungen der Randbezirke. Sie schlafen in Metroschächten, verlassenen Kellern und auf Dachböden. Perspektiven gibt es wenige, der Alltag ist trist und die Kinder versuchen sich mit Betteln wenigstens ein paar Rubel zu verdienen. Die Gefahr ist groß, dass sie in das Drogenmilieu und in die Prostitution abrutschen. Sie sind vollkommen allein.

 

Nur ein paar Menschen tun doch alles um den Kindern zu helfen ...