Ambulanzen für Liberia

Rettungswägen für Liberia - dank einer Spende der Lechambulanz Augsburg konnten wir im Sommer 2019 zwei technisch umfangreich ausgestattete Ambulanzen nach Monrovia bringen...

Leben retten in Liberia

Das Gesundheitssystem im krisengeschüttelten Liberia ist fragil. Wir wollen helfen: Neben ständiger medizinischer Unterstützung übergaben wir 2019 zwei hochwertig ausgestattete Krankenwägen. In ihnen können Kranke transportiert werden, eine großflächigere medizinische Versorgung ermöglicht werden. Wir freuen uns über jede Spende für Hygieneartikel oder wichtige Medikamente.

Daten und Fakten

Liberia ist ein krisengebeutelter kleiner Staat im Südwesten Westafrikas an der Atlantikküste: Der schwere Bürgerkrieg zwischen 1989 und 2003 hat 250.000 Menschen das Leben gekostet. Bei der Ebola-Krise von 2014 bis 2015 haben  sich ca. 10.000 Menschen infiziert, fast die Hälfte ist daran gestorben. Viele von ihnen sind Ärzte, Schwester, Pfleger gewesen. Sie haben den verzweifelten Versuch, Infizierte zu retten, mit ihrem eigenen Leben bezahlt.

 

Die Nachwirkungen sind immer noch deutlich zu spüren: Von den 4,8 Millionen Einwohnern in Afrikas ältester Republik sind ca. 85% arbeitslos, es mangelt noch immer an gut ausgebildetem medizinischem Personal und einer hinreichenden Infrastruktur.

 

 

Die Hintergründe

 

Liberia ist vor allem im Zusammenhang mit dem jahrelangen schweren Bürgerkrieg bekannt. Doch auch die Ebola-Krise hatte großen Einfluß auf das kleine Land an der Elfenbeinküste. Damals haben die Menschen in Liberia das Vertrauen in das öffentliche Gesundheitssystem verloren: An Ebola erkrankte Patienten wurden nicht ausreichend von anderen Kranken getrennt. Aus Angst vor einer Ansteckung blieben die Menschen lieber zuhause.

 

Das Land befindet sich im Wandel. Die Maßnahmen gegen das Coronavirus haben weit früher Einzug gehalten als das Virus selbst und vom Umgang mit ihm können wir in Europa sogar lernen: Liberia hat von der Ebola-Krise gelernt, vorsichtig zu sein.

 

Liberia will eine erneute Epidemie mit allen Mitteln vermeiden. Deshalb traf das NPHIL (National Public Health Institute of Liberia, Nationales Gesundheitsinstitut und Notfall-Center) im aktuellen Kampf gegen COVID-19 frühzeitig vorbereitende Maßnahmen: Zahlreiche Quarantäne-Einrichtungen wurden bereitgestellt, schon bei der Ankunft am Flughafen gelten für jeden Reisenden erhöhte Hygienemaßnahmen, inklusive Fiebermessen.

 

Die Behörden tun alles in ihrer Macht Stehende, um eine erneute Epidemie zur vermeiden - eine große Herausforderung für ein afrikanisches Land, dessen Grenzübergänge kaum vollständig zu überwachen sind. Dessen Infrastruktur noch immer zu wenig ausgebaut ist.

 

Sicher ist trotz aller präventiven Maßnahmen: Sollte das Coronavirus sich in Liberia verbreiten, fehlt es nicht an Vorbereitung. Aber an unabdingbarem notwendigem Material wie Desinfektionsmitteln und Seifen. Deshalb bitten wir Sie, uns mit einer Spende zu unterstützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam armen Menschen in Liberia helfen:

 

Nach wie vor ist Liberia auf unsere Hilfe angewiesen und wir möchten zumindest einen kleinen Beitrag leisten. Wir verfügen über ein zuverlässiges Netzwerk vor Ort und setzen uns seit vielen Jahren für eine bessere medizinische Versorgung und (Aus-) Bildung vor Ort ein. Mittlerweile haben wir zusätzlich drei technisch hochwertig ausgestattete Rettungswägen nach Liberia bringen können.

 

So werden die beiden 2019 übergebenen Wägen - gespendet von der Inhaberin der Lechambulanz in Augsburg, Eleonore Aicher - in Liberia genutzt:

 

Der kleinere weiße Rettungswagen wird von den Mitarbeitern der privat organisierten Our Hope Medical Clinic  unter der Leitung von Dr. Aaron Kollie am Stadtrand von Monrovia verwendet. Hier werden in erster Linie schwangere Frauen und Kinder behandelt, aber auch Medikamente und Hygieneartikel in entlegenere Gebiete gebracht. Außerhalb Monrovias, in ländlichen Gebieten, ist eine medizinische Versorgung längst noch nicht flächendeckend gewährleistet.

Sollte sich das Coronavirus in Liberia ausbreiten, wird dieser Rettungswagen verstärkt im Kampf gegen COVID-19 zum Einsatz kommen.

 

Das größere gelbe Fahrzeug haben wir an die liberianische Regierung übergeben. Es ist meist am Internationalen Airport in Monrovia stationiert und dient als Notfallwagen zwischen dem Flughafen und dem JFKennedy-Krankenhaus. Auch im Hinblick auf mögliche Verdachtsfälle von Covid-19 leistet es wertvolle Hilfe: Sollte sich das Coronavirus in Afrika ausbreiten, wird der Rettungswagen eine wichtige Rolle spielen, um Patienten zu isolieren und medizinisch zu versorgen (Unter diesem Link finden Sie die Berichterstattung über die Ankunft der Ambulanz bei der Nationalen Gesundheitsbehörde).

 

 

2019 nahm der damalige Leiter des NPHIL und der Ebola-Taskforce, Tolbert Nyenswahen, den gelben Rettungswagen entgegen. Im Februar 2020 begrüßte sein Nachfolger seit Anfang 2020, Dr. Mosoka Fallah, unsere Vorstandsvorsitzende Petra Windisch de Lates im Rahmen ihrer Projektbesuche auch beim NPHIL. Er freute sich sehr über den Besuch aus Deutschland und überreichte ihr eine Ehrenurkunde für die Deutsche Lebensbrücke - als Danke für die fortwährende und zuverlässige Unterstützung: Eine tolle Motivation für uns, weiterzumachen!

 

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Bittespenden Sie, damit wir die medizinische Lage gemeinsam verbessern können

 

Zwei Ambulanzen gehen nach Afrika


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