Buddhistische Mönche helfen den Ärmsten in Nepal

Mönche helfen dort, wo andere nicht hingehen. Die buddhistische Mönche der Shechen Karuna Kliniken in Kathmandu helfen nicht nur in ihren Kliniken und Schulen.

Sie gehen auch in entlegene Orte, um armen und verletzen Menschen zu helfen. Dort wo Straßen enden, beginnt ihr Weg

Hilfe für Kinder in Nepal

Nepal liegt in einer sehr gefährdeten Zone. Dennoch ist das bitterarme kleine Land sehr schlecht auf Naturkatastrophen vorbereitet: Jedes Erdbeben trifft das kleine Land mit größter Wucht. Das schwere Beben 2015 verwandelte Nepal in eine Trümmerlandschaft. Wir helfen seit Jahren den Helfern vor Ort. Helfen Sie mit!

Daten und Fakten

Nepal befindet sich auf dem höchsten Gebirge der Welt, dem Himalaya. Über 40% der Landesfläche liegen über 3.000 Meter. Direkter Nachbar des Landes ist China im Norden und Indien im Osten, Süden und Westen. Mit ca. 28 Millionen Einwohnern ist Nepal der am dichtesten besiedelte Bergstaat der Welt.

 

Das kleine Land hat nur wenige Rohstoffe und Ressourcen, eine schlechte Infrastruktur sowie eine der höchsten Niederschlagsraten weltweit. Häuser werden schnell, billig und nicht den widrigen Gegebenheiten gemäß gebaut.

 

Doch Nepal liegt in einer stark gefährdeten Zone: Die eurasische und die indische Kontinentalplatte treffen hier zusammen. Die ständige Angst vor schweren Erdbeben ist die Folge - Der felsige Untergrund des Himalaya verursacht bereits bei der kleinsten Erschütterung Schlamm- und Schneelawinen.

 

Das bislang stärkste Erdbeben mit der Stärke 7,9 erschütterte Nepal 1934. Dabei wurde unter anderem die Hauptstadt Kathmandu stark zerstört.  Das schwere Erdbeben im April und Mai 2015 forderte fast 10.000 Tote und zerstörte eine halbe Million Häuser völlig.

Die Hintergründe

 

Die Nepalesen müssen viele widrige Lebensumstände hinnehmen: Starken Smog, schlechte Straßen, wenig oder kein Trinkwasser. Und dazu die ständige Gefahr, dass das nächste Erdbeben auch die eigene bescheidene Unterkunft zerstört, die ohnehin nahezu ungesicherte Existenz plötzlich nimmt. 

 

Einen traurigen Höhepunkt bildete das schwere Erdbeben im April und Mai 2015: Das arme Land lag zu großen Teilen in Schutt und Asche. Die stillen Helden dieser Katastrophe waren und sind die buddhistischen Mönche Nepals. Sie leisteten Unglaubliches: Eine schnelle, unermüdliche und überaus erfolgreiche Selbsthilfe vor Ort. Sie waren vorbereitet, in erster Hilfe trainiert.

 

Lange vor den internationalen Helfern hatten die Mönche selbst schwer zugängliche Dörfer erreicht und unermüdlich erste Hilfe geleistet, unzählige Menschen vor dem Tod gerettet. So machten sich 50 Mönche des Shechen Klosters in Kathmandu mit Medikamenten und Nahrungsmitteln auf den Weg nach Nuwakot. Allein hier waren 500 Häuser komplett zerstört worden, unzählige Menschen verschüttet. 

 

So helfen wir den Menschen in Nepal:

 

Die buddhistischen Mönche des Shechen Klosters in Kathmandu haben vom ersten Moment an erfolgreich Selbsthilfe vor Ort geleistet. Wir möchten den einheimischen Helfern nicht im Wege stehen, sondern ihnen mehr Möglichkeiten bieten, zu helfen. Deshalb ist die wirkungsvollste Hilfe, das Kloster finanziell zu unterstützen, damit die Klinik und ihre Helfer weiter behandeln können.

 

Vor einigen Jahren hatten wir den Aufbau der Shechen Karuna Clinic mitfinanziert. Wie durch ein Wunder sind bei dem verheerenden Erdbeben 2015 weder das Shechen Kloster noch die angrenzende Klinik stark beschädigt worden. So hat die Klinik während des katastrophalen Erdbebens Tausende obdachlose, traumatisierte und verletzte Menschen aufgenommen, Mönche und Klinikpersonal haben ihnen Medikamente, Nahrung und Zuflucht ermöglicht.

 

Auch sehr viele Flüchtlinge aus Tibet haben umsonst lebensrettende medizinische Hilfe erhalten - sie hatten alles ausser dem, was sie am Leib tragen, verloren. "Auch in Sankhu, Sanu Temi und Bhaktapur haben die Mönche Opfer behandelt", erklärt Matthieu Ricard, Gründer der Klinik aus dem Gefolge des Dalai Lamas.

 

Die Klinik will weiterhin die Ärmsten umsonst behandeln, beherbergt auch eine Geburtsabteilung für alleinstehende schwangere Frauen sowie ein Hospiz, in dem selbst die Ärmsten in Würde sterben können. Gemeinsam können wir helfen, die Versorgung der in der Klinik betreuten Menschen mit Nahrungsmitteln, Wasser und Medikamenten aufrechtzuerhalten: Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Windisch de Lates

"Gerne beantworte ich Ihnen alle Fragen"

 

nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf