Charity für Kinder in Deutschland und weltweit.
Die Kinderhilfsorganisation Deutsche Lebensbrücke wurde 1989 von engagierten Menschen gegründet, um Armen, Schutzlosen und Kranken zu helfen.

Wo Wege nicht mehr möglich sind, schlagen wir Brücken!

Sinnvoll humanitäre Hilfe zu leisten und gleichzeitig langfristige Wege zur Selbsthilfe aufzuzeigen, war einst unser Gründungsgedanke. Als Hilfsorganisation für Kinder setzen wir uns auch für ein friedliches Zusammenleben der Menschen ein.

Seit 1989 führt die Deutsche Lebensbrücke nationale und internationale Hilfsmaßnahmen durch, ob für krebskranke Kinder in St. Petersburg, notleidende Menschen in Deutschland oder in Sonderprojekten für Opfer von Katastrophen.

Unser Team

  • Sekretariat

    Bitte richten Sie Ihre Anfragen und Anliegen aller Art am besten per Email an unser Sekretariat: info@lebensbruecke.de. Ihre Fragen und Mitteilungen werden dann umgehend an die richtige Stelle weitergeleitet und beantwortet.

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  • Petra Windisch de Lates

    ist Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lebensbrücke und sie ist Ihre Ansprechpartnerin für sämtliche Fragen rund um den Verein. Sie ist zuständig für Kooperationen und spezielle Spendenaktionen mit der Deutschen Lebensbrücke, wie auch für all unsere Auslandsprojekte.

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  • Patricia Annunziata

    ist Ihre Ansprechpartnerin zu allen Fragen rund um Ihren Förderbeitrag oder Ihre Spende. Sie erreichen sie über unser Spendentelefon von Montag bis Donnerstag: 089-461 39 874. Patricia Annunziata koordiniert auch Spendenaktionen zugunsten unserer Projekte "Gegen Kinderarmut in Deutschland". Möchten Sie dazu Informationen erhalten oder haben Sie Fragen, sind Sie bei ihr an der richtigen Stelle, am liebsten per Email.

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  • Olga S. Philippova

    ist in St. Petersburg seit fast 20 Jahren zuständig für die zuverlässige Koordinierung und Abwicklung unserer Projekte. Olga ist auch für den finanziellen Transfer an die Familien, an die Projektleiter wie auch die Dienstleiter vor Ort zuständig.

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  • Online Redaktion

    Unsere Online-Redakteurin Tamara Niebler betreut unseren Internetauftritt, textet was die Tastatur hergibt und ist Spezialistin für die SEO Optimierung. Wir hoffen, das Sie uns dehalb gefunden haben. Bei Fragen zu unseren Inhalten schreiben Sie ihr bitte ein Email.

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Start: 1989

Gründung der Deutschen Lebensbrücke

1989 lud Gründungsmitglied Senator Dr. h.c. Reinhard Mayer die engsten Freunde ein und konfrontierte sie mit Berichten vom Leid in Osteuropa. Tief bewegt von den Ereignissen nach dem Mauerfall und dem Ende des kalten Krieges war sein Appell: "Kinder, Kranke und alte Menschen in Russland, Jugoslawien und Polen brauchen unsere Hilfe."

 

Eduard Prinz von Anhalt erinnert sich: "Noch am gleichen Abend stand fest, dass wir einen Verein brauchen, um sinnvolle humanitäre Hilfe leisten zu können." Die Deutsche Lebensbrücke war gegründet. Herr Eduard Prinz von Anhalt wurde zum Präsidenten der Deutschen Lebensbrücke, Senator Dr. h.c. Reinhard Mayer übernahm den Vorsitz des Aufsichtsrates und Frau Petra Windisch de Lates wurde Vorstandsvorsitzende.

 

Das Ziel des überparteilichen Vereins mit Sitz in München war von Anfang an klar definiert: Wir wollen den Schwächsten der Gesellschaft helfend unter die Arme greifen.

 

Aus der Theorie wurde schnell Praxis: In einer ersten Hilfsaktion konnten Dialysegeräte für Polen finanziert werden. Viele Medien und Prominente wurden hier zu wichtigen Wegbegleitern: Unter dem Motto "Wir helfen Menschen" erfuhren der Verein von Anfang an hohen und engagierten Einsatz sowie den aufrichtigen Wunsch, Not und Elend auf der Welt zu verringern.

 

1991

1991 Beginn Engagement in St. Petersburg

Im Winter 1991 erhielt die Deutsche Lebensbrücke einen verzweifelten Hilferuf des damaligen Oberbürgermeisters von St. Petersburg, Anatoli Sobtschak. Mitglieder des Vereins reisten in die Zarenstadt, um sich vor Ort einen Eindruck über das Ausmaß der Situation zu verschaffen.

 

Was sie erwartete, war ebenso erschütternd wie wegweisend für den Werdegang des Vereins:Im sogenannten "Kinderkrankenhaus Nr. 1" führten die wenigen behandelnden Ärzte und Schwestern einen verzweifelten Kampf um das Leben schwer krebskranker Kinder aus der gesamten ehemaligen Sowjetunion, aber besonders aus Tschernobyl. Todkranke Kinder - ohne jegliche Hoffnung auf professionelle Medikamente und Behandlung.

 

Seit dieser schicksalhaften Reise unterstützt die Deutsche Lebensbrücke die Leukämiestation des Kinderkrankenhauses Nr.1.  Dank Ihrer Spenden haben wir bis heute über 200 Tonnen Nahrungsmittel, hochwertige Medikamente, Antibiotika, saubere Spritzen und Verbandsmaterial sowie medizinisch-technische Geräte im Gesamtwert von fast 1,5 Millionen Euro nach St. Petersburg bringen können.

1992

Kriegsausbruch im ehemaligen Jugoslawien

1992 markierte den Beginn langjähriger Kriege im damaligen Jugoslawien. Wieder waren es die Kinder, die besonders unter den grausamen Zuständen litten: Ihre Eltern starben an der Front, von heute auf morgen waren die Kleinen schutzlos und allein. Häufig krank und verletzt, vegetierten sie in überfüllten Flüchtlingslagern oder zerbombten Krankenhäusern dahin.

Im Rahmen von Sofortmaßnahmen und langfristiger Hilfe half die Deutsche Lebensbrücke mit Spendenaktionen: Schwerverletzte Kinder konnten für lebensrettende Operationen und Nachbehandlungen nach Deutschland und die USA geflogen werden.

Eduard Prinz von Anhalt betont: "Hilfe wie diese war und ist nur möglich, weil die Menschen in unserem Land ein Herz für die Opfer von Kriegen, Krankheiten, Katastrophen oder anderen Schicksalsschlägen haben und unsere Arbeit durch Spenden unterstützen."

1997

Straßenkinder in St. Petersburg

Seit 1997 kümmert sich die Deutsche Lebensbrücke um verwahrloste Straßenkinder in St. Petersburg, die in Abbruchhäusern, Versorgungsschächten und dunklen Abwasserkanälen leben.

Durch Krankheit oder Unfälle entstandene Not zu lindern, ist eines der großen Anliegen der Deutschen Lebensbrücke. Im Ausland ebenso wie in Deutschland. "Besondere Kinder", die wegen einer schweren Erkrankung Hilfe brauchen, liegen dem Verein am Herzen. Ihre Eltern sind oft am Ende ihrer körperlichen Kräfte und ihrer finanziellen Möglichkeiten. Immer wieder organisiert und finanziert die Deutsche Lebensbrücke wichtige Operationen und Therapien.

 

Von 1997 bis 2009 begleiteten wir Julia bei ihrem tapferen Überlebenskampf: 1990 als siamesischer Zwilling geboren verlor sie bei der Trennung ihre Schwester und musste außerdem viele Schmerzen und Operationen ertragen. Wir unterstützten die Familie aus Polen dank Ihrer Spenden bei der Finanzierung der Operationen und Prothesen.

2003

Armut in Deutschland

Trotz steigendem Wohlstand gibt es auch in Deutschland immer mehr sichtbare Armut. Suppenküchen und kostenlose Lebensmittelverteilung sind auch bei uns zum Alltag geworden.

 

Die Deutsche Lebensbrücke hat die Not der Kinder in deutschen Großstädten früh erkannt und 2003 das Projekt "Gegen Kinderarmut in Deutschland" ins Leben gerufen.

 

Mit Hilfe von Spenden werden in Freizeiteinrichtungen kostenlose warme Mahlzeiten-, Kochkurse- und andere Bildungsangebote für sozial schwache Kinde finanziert.

Denn Kinderarmut hat viele Gesichter: Schlechte Ernährung, mangelnde Bildung, fehlende menschliche Wärme und gesellschaftliche Isolation.

2007

Das Schicksal des kleinen Jonny

Häufig konnte die Deutsche Lebensbrücke Kinder mit schweren Verwachsungen, verkürzten Beinen und Verknöcherungen helfen, dank des Einsatzes eines amerikanischen Kinderchirurgen: dieser ist auf solche Operationen spezialisiert und entwickelt für jeden Patienten eigens OP-Geräte und Apperaturen.

 

Jonnys Behinderung war derart schwer, dass er ohne die rettende Operation noch nicht mal alleine sitzen gekonnt hätte.

 

Von 2007 bis 2017 begleiteten wir Jonnyund seine Familie: heute kann der Teenager auf seinen eigenen, gleich langen Beinen stehen und kürzere Strecken gehen- dank Ihrer Unterstützung!

2011

Ein unglaublich tapferes Mädchen

Lea wurde mit der sehr seltenen Krankheit Lea Femurhypoplasie-Gesichtsdysmorphie-Syndrom (FHUFS) geboren, weltweit sind nur ca. 100 Fälle bekannt.

 

Sämtliche Sehnen und Muskeln ihrer Schenkel sind verkürzt, ihre Knochen verkrümmt, die Fehlbildungen im Gesicht und ihre Kleinwüchsigkeit sind nicht zu übersehen.

 

Zwar ist Lea nach wie vor auf den Rollstuhl angewisen, doch dank Ihrer Spenden, konnten wir Ihr mehrere Operationen und eine Behandlung ermöglichen, die sie heute ein weitgehend eigenständiges Leben führen lassen!
 

 

2012

Kooperation mit Projekt Kindercash

Stefanie Schmid und Diana Bartl gründen 2012 das Projekt "Schulschwein" (später in "Projekt Kindercash" umbenannt), das sich gegen Jugend- und Erwachsenenverschuldung einsetzt, da immer mehr -und immer jüngere Menschen- hoch verschuldet sind.

Ein tolles Projekt bei dem Kinder im Grundschulalter den verantwortungsvollen Umgang mit Geld lernen und ein gutes Wertebewusstsein vermittelt bekommen. Dies ist die Vorraussetzung, sich als Erwachsene in unserer Konsumwelt zurecht zu finden.

2014

Ben und sein Babybein

Ben kam 2010 mit  dem sogenannten proximalen Femurdefekt zur Welt. Bei dieser Verkürzung des Oberschenkelknochens ist ein Bein viel kürzer als das andere. Zudem sind Hüftkopf, Schenkelhals und Oberschenkelknochen nicht miteinander verbunden. Der Wadenbeinknochen fehlt gänzlich, der Fuß ist zur Seite abgeknickt und das Knie verdreht. Damals betrug der Längenunterschied zwischen beiden Beinen 7 cm, heute sind es bereits 27 cm. Ben nennt deshalb das kürzere Bein sein "Babybein".

 

Nach fünf erfolglosen Operationen kamen Bens Eltern auf die Deutsche Lebensbrücke zu, 2014 wurde ihr Sohn dann vom US-Orthopäden behandelt und er wird mit 15 Jahren auf seinen eigenen, gleich langen Beinen stehen können.

Heute

Wir bauen weiter Brücken

Dankbar blicken wir zurück. Der große Dank gilt allen Spendern und Unterstützern, ohne die aus einer Idee am Küchentisch nie eine funktionierende und erfolgreiche Hilfsorganisation entstanden wäre.

 

Vor 29 Jahren beschlossen die Gründer der Deutschen Lebensbrücke nicht mehr wegzusehen und in Not geratenen Menschen zu helfen. Wer einmal den Blick für das Elend öffnet, kann die Augen nicht mehr verschließen.

 

Die Deutsche Lebensbrücke hat noch viele Aufgaben vor sich.

 

31 Jahre später sind wir dank Spenden in der Lage, viele  Im Laufe der Jahre haben wir allein durch Spenden finanziert, sehr viele Projekte erfolgreich durchführen können.