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Home » Familien in Not » Familie Hennig

Familie Hennig in Not

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Lian leidet an 2 Krankheiten

Der kleine Lian leidet an einer speziellen Form der Epilepsie. Der Junge muss gut betreut und speziell gefördert werden. Ein emotionaler und finanzieller Kraftakt für seine Eltern – vor allem da seine  Mutter Martha an Multipler Sklerose (MS) erkrankt ist.

Die Familie war am Ende ihrer Kräfte – doch wir konnten dank vieler lieber Spenderinnen & Spender helfen. Bitte hilf uns weiterhin, Lian und seiner Familie zu helfen.

Familie in Not: Lian hat Epilepsie und ADHS

Unser Engagement für Familien auf einen Blick

1995

startete unsere Hilfe für Familien in Not

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Aktuelles

Erfolgsgeschichte mit Schattenseiten

Für Lian ist die Kindergartenzeit vorbei, kürzlich wurde er eingeschult und war sichtlich stolz dabei. Damit fällt der tägliche Fahrdienst weg. Papa Tobias kann sich jetzt endlich voll auf seinen neuen Job konzentrieren.
Sogar noch besser: Er wurde mittlerweile zum Abteilungsleiter befördert! Wenigstens ist an der Front jetzt Ruhe eingekehrt und das Einkommen gesichert.

Seitdem sich die Familiensituation (Finanzen, Marthas Reha) stabilisiert hat, haben sich auch Lians ADHS-Symptome etwas verbessert. Mama Martha muss nach ihrer letzten Reha aufgrund ihrer MS-Erkrankung in Frührente gehen. So schön es ist, dass sie nun mehr Zeit für Lian hat, so traurig ist sie darüber, nicht mehr arbeiten zu können, denn sie hat ihren Job als Altenpflegerin geliebt.

Lian geht seit September 2025 zur Schule

Leider gibt es im Moment keine so guten Neuigkeiten. Lian besucht eine Grundschule ein paar Gehminuten von zu Hause entfernt. Die Schule ist inklusiv und Lian hat eine Assistentin, die ihn im Schulalltag begleitet. 

Da Lian durch die ADHS seine Gefühle schwer regulieren kann, gibt es häufiger Unruhe & Ärger in der Klasse und das wurde leider nicht besser. Lian wird weder von den Kindern noch von den Lehrkräften akzeptiert. Er ist fast täglichem Mobbing ausgesetzt ist und kommt immer wieder mit kleinen oder auch größeren Blessuren nach Hause. Lian spricht nicht darüber und die Schule gibt keine befriedigende Auskunft über die Vorfälle.
Es scheint, als seien sowohl die Lehrkräfte als auch die anderen Kinder in Lians Klasse mit der Situation stark überfordert. Die große Freude der Familie, dass ihr Sohn endlich in die Schule gehen kann ist einer großen Frustration gewichen.

Die Eltern suchen nach einer Lösung

Nach dem letzten massiven Zwischenfall haben die Eltern jetzt die Reißleine gezogen und ihren Sohn aus der Schule genommen. Sie möchten ihn in eine Förderschule schicken, die auch auf Kinder mit autistischen Störungen spezialisiert ist. Aber seine aktuelle Schule weigert sich bislang den nötigen Antrag zu stellen.

Allerdings greift deren Argumentation, Lian sei für eine Förderschule zu intelligent, völlig ins Leere. In seiner Schule muss Lian oft in einem separaten Raum sitzen und bekommt so gar nichts vom Unterricht mit. Deshalb suchen die Eltern nach einem möglichen Ausweg und haben das Schulamt eingeschaltet.

Besuch einer Förderschule

Viele Menschen haben immer noch ein falsches Bild von dieser Schulart:
Förderschulen sind kein Abstellgleis, sondern können Kindern mit sehr besonderen Anforderungen unter Umständen einfach eine bessere Lernsituation bieten.
Die Förderschule hat einen Fahrservice, der die Kinder abholt und wieder nach Hause bringt. Die Klassen sind sehr klein und die Lehrkräfte sind geschult Kinder mit diversen Einschränkungen zu unterrichten. Dort könnte Lian geezielt gefördert werden und endlich erleben, dass es Spass machen kann in die Schule zu gehen.

Wir hoffen für alle Beteiligten auf eine baldige gute Lösung, denn die Situation ist für Lian wie auch seine Eltern sehr belastend.

Medien & Presse über Familie Hennig

Lian würde gerne ein ganz normaler Junge sein …

Pressetext

über Lians Alltag

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Die Eltern des schwer kranken Lian (5) aus Mainhausen haben Angst vor dem sozialen Abstieg …

Zeitungsartikel

über Familie Hennig

Zum Artikel

Lians Geschichte

Eine Familie in Not kämpft tapfer gegen viele Widrigkeiten

Epilepsie bei Kindern

Das Leben mit einem Kind mit Epilepsie stellt Eltern und Familien vor große Herausforderungen. Lian hat eine besondere Form, die Rolando-Epilepsie.

Sie ist bei Kindern besonders häufig. Die Kleinen haben typischerweise Muskelkrämpfe im Gesicht und können während des Anfalls und einige Zeit danach nicht sprechen.

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Die Anfälle kommen im Schlaf

Die Anfälle kommen entweder im Schlaf oder kurz davor oder danach und können bis zu 10 Minuten dauern. Das bedeutet für die Eltern viele schlaflose Nächte!

Lian selbst kann die Anfälle nicht verstehen. Er hat jedes Mal schreckliche Angst, weil er nicht weiß, was mit ihm geschieht. Inzwischen denkt er, er sei wohl so etwas wie ein Monster.

Im Augenblick bekommt er ein Medikament, das die Anfälle lindert, das hilft ein wenig.

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ADHS bei Kindern

Bei Lian kommt eine Hyperaktivitätsstörung (ADHS) hinzu, die wohl aufgrund seiner sehr frühen Geburt entstand. Einer der anstrengendsten Aspekte dieser Krankheit ist die ständige Wachsamkeit und Aufmerksamkeit, die Eltern aufbringen müssen.

Lian reagiert überaus empfindlich auf Umgebungsgeräusche und den „Alltagstrubel“ um ihn herum. Deswegen trägt er tagsüber meist Kopfhörer, die die Umwelt ausblenden. Andererseits kann er auch nicht alleine spielen o. Ä., er benötigt fast immer Betreuung.

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Lian ist ständig auf Hochspannung

All das kann mit der Zeit zwar besser werden, aber bis dahin hat die kleine Familie noch einen langen und beschwerlichen Weg vor sich.

Lian benötigt eine sehr strukturierte Umgebung und klare, konsistente Regeln. Die ständige Begleitung und Anleitung bei alltäglichen Aufgaben (Waschen, Anziehen und Essen, Zähneputzen) – erfordert viel Geduld und noch mehr Energie.

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Die Eltern geben alles

Mutter Martha erhielt vor einiger Zeit die Diagnose MS (Multiple Sklerose). Das war ein weiterer Schock für die ganze Familie. Seit Ende 2023 ist sie nun krankgeschrieben und wartet auf einen weiteren Reha-Platz. Danach, so hofft sie, wird sie wieder arbeiten können.

Doch in der Zwischenzeit ist auch die finanzielle Situation der kleinen Familie in Not äußerst schwierig. Die Eltern geben alles, sind im Augenblick aber fast am Ende ihrer Kräfte – und ihrer finanziellen Möglichkeiten.

Trotzdem möchten sie ihrem Sohn unbedingt alle nötigen Hilfen ermöglichen.

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  • Lian ist ein aufgeweckter Junge
    Lian ist ein aufgeweckter Junge
  • Er wird von seinen Eltern liebevoll umsorgt – hier freut er sich gerade über ein kleines Geschenk von uns: ein Auto!
    Er wird von seinen Eltern liebevoll umsorgt – hier freut er sich gerade über ein kleines Geschenk von uns: ein Auto!
  • Trotz der vielen Einschränkungen ist Lian ein kleiner Strahlemann
    Trotz der vielen Einschränkungen ist Lian ein kleiner Strahlemann
  • Sticker- und Malbücher bringen Farbe in Lians Alltag
    Sticker- und Malbücher bringen Farbe in Lians Alltag
  • Tiere haben bei Epilepsie-Kindern einen therapeutischen Effekt, so auch bei Lian: er ist ruhiger, wenn er sich um den Hasen kümmert
    Tiere haben bei Epilepsie-Kindern einen therapeutischen Effekt, so auch bei Lian: er ist ruhiger, wenn er sich um den Hasen kümmert
  • So energiegeladen Lian auch ist, er braucht auch Zeiten, in denen er Ruhe findet
    So energiegeladen Lian auch ist, er braucht auch Zeiten, in denen er Ruhe findet
  • So ruhig ist es selten, da Lians Konzentration schnell nachlässt und sein Bewegungsdrang ungeheuer groß ist.
    So ruhig ist es selten, da Lians Konzentration schnell nachlässt und sein Bewegungsdrang ungeheuer groß ist.
  • Reittherapie ist besonders wichtig für Kinder mit psychischen Krankheiten: Sie hilft, Stress abzubauen und Empathie einzuüben
  • Lian tut die Reittherapie sichtlich gut! Er lernt, sich besser zu konzentrieren und trainiert seine Feinmotorik
  • Endlich hat Lian auch einen Fahrdienst, der ihn nachmittags vom Kindergarten abholt und heimfährt
    Nun hat Lian auch einen Fahrdienst, der ihn nachmittags vom Kindergarten abholt und heimfährt
  • Endlich Auszeit für Mama und Lian1
    Endlich nach so vielen Jahren eine kleine Auszeit für Mama und Sohn
  • Endlich Auszeit für Mama und Lian2
    Lian war noch nie irgendwo auf Reisen. Umso schöner sind seine Erlebnisse 🙂
  • Lian an seinem ersten Schultag
    Lian an seinem ersten Schultag
  • Die Eltern sind ebenso glücklich und freuen sich für den Kleinen
    Die Eltern sind ebenso glücklich und freuen sich für den Kleinen

Spenden für Familie Hennig – Jeder Beitrag hilft

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50 €

für eine Stunde Reittherapie

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100 €

Beitrag zum monatlichen Fahrdienst

helfen & spenden

Viele Kosten werden von den Krankenkassen oft nicht übernommen – traurig, aber wahr!

Selbst in Deutschland erleben wir immer häufiger, dass Krankenversicherungen die Behandlungskosten nicht übernehmen. Das gilt vor allem für alternative Medikamente, aber auch Hilfsmittel wie Rollstühle oder Spezialräder, anerkannte Therapien wie die Reittherapie oder spezielle Arten der Physiotherapie bis zu den Krankenfahrten von und zur Therapie.

Im Fall von Lians Familie wird weder die Reittherapie noch der Fahrdienst zur Kita bezahlt – obwohl beides zur deutlichen Verbesserung der Krankheiten und der Familiensituation beitragen und somit mittel- und langfristig Kosten sparen würde.

Familie Hennig stellt sich vor

Lian wurde am 21. April 2019 geboren. Als Frühchen hatte er es vom ersten Tag an sehr schwer in seinem Leben.

Mama Martha ist gelernte Altenpflegerin. Sie liebt den Beruf, kann ihn aber aufgrund ihrer schweren Krankheit (MS) jetzt nicht ausüben.

Vater Tobias war Industriekaufmann, bevor er wegen der intensiven Pflege von Frau und Kind erwerbslos wurde. Er suchte einen neuen Job mit etwas flexibleren Arbeitszeiten – und hat zum Glück auch einen gefunden!

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Reit-Therapie als Anker

Die Reittherapie tut Lian unglaublich gut. Hier kann er entspannen und ganz bei sich sein.

Denn diese Therapieform ist für seine Erkrankung von unschätzbarem Wert: Das Reiten trainiert Motorik, Gleichgewicht, Konzentration und Selbstbewusstsein und baut Stress & Ängste ab.

Doch seine Eltern konnten die 200 Euro monatlich für die Reittherapie in ihrer prekären Lage nicht mehr aufbringen. Dank vieler Spender*innen durfte Lian die für ihn so wichtige Reittherapie fortsetzen. Einmal in der Woche ging der Kleine direkt nach seinem Kindergarten zur Reittherapie, und es tut ihm unendlich gut.

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Integrativer Kindergarten notwendig

Lian ging anfangs in einen Kindergarten in Wohnnähe. Dort konnten sie allerdings die besondere Betreuung, die Lian im Alltag braucht, nicht leisten.

Ab Oktober 2023 besuchte Lian einen integrativen Kindergarten in Hainburg. Dort wurde er endlich nicht mehr gemobbt und so angenommen, wie er ist.

Allerdings wurde kein Fahrdienst bewilligt, obwohl der neue Kindergarten 10 km entfernt ist. Und 500 Euro im Monat können sich die Eltern beim besten Willen nicht leisten. Doch auch das konnte die kleine Familie mithilfe vieler lieber Spender*innen überstehen.

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Lians Geschichte

Lian kam als Frühchen zur Welt

Lian ist seit seiner Geburt gesundheitlich beeinträchtigt. Als Frühchen ist er in seiner Entwicklung verzögert und benötigte daher von Anfang an intensive Förderung und viel Betreuung.

Doch dann kam ein weiterer Schock hinzu: Der kleine Junge leidet an Epilepsie – die Anfälle kommen im Schlaf und sorgen für viele schlaflose Nächte. Das führt in bestimmten Situationen zu einer Vielzahl von nervösen Ticks, z. B. Zuckungen von Mund und Augen. Deshalb hat Lian aktuell Pflegegrad 2.

ADHS erschwert alles

Lians ADHS ist eine zusätzliche Herausforderung, die ständige Begleitung und Anleitung bei alltäglichen Aufgaben erfordert – vom Waschen, Anziehen und Essen bis zum Zähneputzen. Zudem ist Lian sehr empfindlich auf Umgebungsgeräusche. er kann z.B. nicht Busfahren oder mit zum Einkaufen gehen. Das überfordert ihn und er bekommt Anfälle, deshalb hat er immer seine Lärmschutz-Kopfhörer dabei. Damit kann er die Außenwelt ein wenig ausblenden.

Viele Herausforderungen

Als wäre das alles nicht schon genug, gab es weitere Schwierigkeiten, die der Familie das letzte bisschen Kraft raubten: Vater Tobias musste den Fahrdienst für seinen Sohn selbst übernehmen und verlor deshalb seinen Job. Mutter Martha erhielt vor einiger Zeit die Diagnose MS (Multiple Sklerose) und wartet seit vielen Wochen auf einen Reha-Platz.

Die Situation war untragbar

Alles in allem war die ganze Situation für die kleine Familie untragbar – sowohl finanziell als auch psychisch. Inzwischen ist der Vater zwar wieder berufstätig, aber Entspannung ist leider noch nicht angesagt, denn die Mutter muss erneut in eine Reha, und es geht ihr gesundheitlich noch nicht besser.

Es geht voran – dank eurer Spenden!

Es hat sich viel getan, seit uns Lians Familie im Frühjahr 2024 um Hilfe gebeten hat. Unsere Spendenaufrufe in verschiedenen Zeitungen waren erfolgreich, es gab sogar einen Fernsehbeitrag. „Das tollste aber ist, dass ganz viele Menschen uns spontan ihre Anteilnahme gezeigt haben“, erzählt Mutter Martha überglücklich. „Wir sind total überwältigt von der Hilfsbereitschaft“.

Fahrdienst wird nicht von Krankenkasse bewilligt

Leider liegt der integrative Kindergarten, den Lian jetzt besucht, im 10 km entfernten Nachbardorf. Mit dem Bus kann Lian nicht fahren – zu groß sind die Ablenkungen und Störungen. Die Mutter darf wegen ihrer Erkrankung nicht Auto fahren. Der Vater kann maximal eine Fahrt übernehmen, um nicht zu viel Arbeitszeit zu verlieren. Die Lösung ist ein Fahrdienst, der von einem Taxi aus dem Dorf übernommen wird. Leider hat sich das zuständige Amt trotz wiederholter gut begründeter und psychologisch untermauerter Anfragen bis heute geweigert, die Kosten dafür zu übernehmen. Danke für all die Spenden, der Fahrdienst ist jetzt bis Juli 25 gesichert – dann wechselt Lian in die Grundschule am Ort, und die Fahrten fallen endlich weg.

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