Familie Hennig in Not
Lian leidet an 2 Krankheiten
Der kleine Lian leidet an einer speziellen Form der Epilepsie. Der Junge muss gut betreut und speziell gefördert werden. Ein emotionaler und finanzieller Kraftakt für seine Eltern – vor allem da seine Mutter Martha an Multipler Sklerose (MS) erkrankt ist.
Die Familie war am Ende ihrer Kräfte – doch wir konnten dank vieler lieber Spenderinnen & Spender helfen. Bitte hilf uns weiterhin, Lian und seiner Familie zu helfen.

Unser Engagement für Familien auf einen Blick
1995
startete unsere Hilfe für Familien in Not
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Aktuelles
Erfolgsgeschichte mit Schattenseiten
Für Lian ist die Kindergartenzeit vorbei, kürzlich wurde er eingeschult und war sichtlich stolz dabei. Damit fällt der tägliche Fahrdienst weg. Papa Tobias kann sich jetzt endlich voll auf seinen neuen Job konzentrieren. Sogar noch besser: Er wurde vor Kurzem zum Abteilungsleiter befördert!
Seitdem sich die Familiensituation (Finanzen, Marthas Reha) stabilisiert hat, haben sich auch Lians ADHS-Symptome etwas verbessert. Mama Martha muss nach ihrer letzten Reha aufgrund ihrer MS-Erkrankung in Frührente gehen. So schön es ist, dass sie nun mehr Zeit für Lian hat, so traurig ist sie darüber, nicht mehr arbeiten zu können, denn sie hat ihren Job als Altenpflegerin geliebt.
Lian geht jetzt zur Schule
Eine Schulassistenz, die Lian im Unterricht begleitet und unterstützt, ist jetzt auch gefunden! Doch leider ist sein Schulbegleiter zu oft krank, sodass der Junge allein im Unterricht sitzen muss. Hinzukommt, dass sich die anderen Kinder über Lians Besonderheiten lustig machen.
Da Lian durch die ADHS seine Gefühle schwer regulieren kann, gibt es häufiger Unruhe & Ärger in der Klasse. Immerhin wird seine Reittherapie nun endlich vom Amt bezahlt. “Ohne die Hilfe der vielen Spender hätten wir diese schwierige Zeit nicht durchgestanden“, bedankt sich Martha noch einmal bei allen, die geholfen haben.
Medien & Presse über Familie Hennig

Lians Geschichte
Eine Familie in Not kämpft tapfer gegen viele Widrigkeiten

Epilepsie bei Kindern
Das Leben mit einem Kind mit Epilepsie stellt Eltern und Familien vor große Herausforderungen. Lian hat eine besondere Form, die Rolando-Epilepsie.
Sie ist bei Kindern besonders häufig. Die Kleinen haben typischerweise Muskelkrämpfe im Gesicht und können während des Anfalls und einige Zeit danach nicht sprechen.
Die Anfälle kommen im Schlaf
Die Anfälle kommen entweder im Schlaf oder kurz davor oder danach und können bis zu 10 Minuten dauern. Das bedeutet für die Eltern viele schlaflose Nächte!
Lian selbst kann die Anfälle nicht verstehen. Er hat jedes Mal schreckliche Angst, weil er nicht weiß, was mit ihm geschieht. Inzwischen denkt er, er sei wohl so etwas wie ein Monster.
Im Augenblick bekommt er ein Medikament, das die Anfälle lindert, das hilft ein wenig.

ADHS bei Kindern
Bei Lian kommt eine Hyperaktivitätsstörung (ADHS) hinzu, die wohl aufgrund seiner sehr frühen Geburt entstand. Einer der anstrengendsten Aspekte dieser Krankheit ist die ständige Wachsamkeit und Aufmerksamkeit, die Eltern aufbringen müssen.
Lian reagiert überaus empfindlich auf Umgebungsgeräusche und den „Alltagstrubel“ um ihn herum. Deswegen trägt er tagsüber meist Kopfhörer, die die Umwelt ausblenden. Andererseits kann er auch nicht alleine spielen o. Ä., er benötigt fast immer Betreuung.

Lian ist ständig auf Hochspannung
All das kann mit der Zeit zwar besser werden, aber bis dahin hat die kleine Familie noch einen langen und beschwerlichen Weg vor sich.
Lian benötigt eine sehr strukturierte Umgebung und klare, konsistente Regeln. Die ständige Begleitung und Anleitung bei alltäglichen Aufgaben (Waschen, Anziehen und Essen, Zähneputzen) – erfordert viel Geduld und noch mehr Energie.

Die Eltern geben alles
Mutter Martha erhielt vor einiger Zeit die Diagnose MS (Multiple Sklerose). Das war ein weiterer Schock für die ganze Familie. Seit Ende 2023 ist sie nun krankgeschrieben und wartet auf einen weiteren Reha-Platz. Danach, so hofft sie, wird sie wieder arbeiten können.
Doch in der Zwischenzeit ist auch die finanzielle Situation der kleinen Familie in Not äußerst schwierig. Die Eltern geben alles, sind im Augenblick aber fast am Ende ihrer Kräfte – und ihrer finanziellen Möglichkeiten.
Trotzdem möchten sie ihrem Sohn unbedingt alle nötigen Hilfen ermöglichen.
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Spenden für Familie Hennig – Jeder Beitrag hilft

50 €
für eine Stunde Reittherapie
100 €
Beitrag zum monatlichen Fahrdienst
Viele Kosten werden von den Krankenkassen oft nicht übernommen – traurig, aber wahr!
Selbst in Deutschland erleben wir immer häufiger, dass Krankenversicherungen die Behandlungskosten nicht übernehmen. Das gilt vor allem für alternative Medikamente, aber auch Hilfsmittel wie Rollstühle oder Spezialräder, anerkannte Therapien wie die Reittherapie oder spezielle Arten der Physiotherapie bis zu den Krankenfahrten von und zur Therapie.
Im Fall von Lians Familie wird weder die Reittherapie noch der Fahrdienst zur Kita bezahlt – obwohl beides zur deutlichen Verbesserung der Krankheiten und der Familiensituation beitragen und somit mittel- und langfristig Kosten sparen würde.

Familie Hennig stellt sich vor
Lian wurde am 21. April 2019 geboren. Als Frühchen hatte er es vom ersten Tag an sehr schwer in seinem Leben.
Mama Martha ist gelernte Altenpflegerin. Sie liebt den Beruf, kann ihn aber aufgrund ihrer schweren Krankheit (MS) jetzt nicht ausüben.
Vater Tobias war Industriekaufmann, bevor er wegen der intensiven Pflege von Frau und Kind erwerbslos wurde. Er suchte einen neuen Job mit etwas flexibleren Arbeitszeiten – und hat zum Glück auch einen gefunden!

Reit-Therapie als Anker
Die Reittherapie tut Lian unglaublich gut. Hier kann er entspannen und ganz bei sich sein.
Denn diese Therapieform ist für seine Erkrankung von unschätzbarem Wert: Das Reiten trainiert Motorik, Gleichgewicht, Konzentration und Selbstbewusstsein und baut Stress & Ängste ab.
Doch seine Eltern konnten die 200 Euro monatlich für die Reittherapie in ihrer prekären Lage nicht mehr aufbringen. Dank vieler Spender*innen durfte Lian die für ihn so wichtige Reittherapie fortsetzen. Einmal in der Woche ging der Kleine direkt nach seinem Kindergarten zur Reittherapie, und es tut ihm unendlich gut.

Integrativer Kindergarten notwendig
Lian ging anfangs in einen Kindergarten in Wohnnähe. Dort konnten sie allerdings die besondere Betreuung, die Lian im Alltag braucht, nicht leisten.
Ab Oktober 2023 besuchte Lian einen integrativen Kindergarten in Hainburg. Dort wurde er endlich nicht mehr gemobbt und so angenommen, wie er ist.
Allerdings wurde kein Fahrdienst bewilligt, obwohl der neue Kindergarten 10 km entfernt ist. Und 500 Euro im Monat können sich die Eltern beim besten Willen nicht leisten. Doch auch das konnte die kleine Familie mithilfe vieler lieber Spender*innen überstehen.
Lians Geschichte
Lian kam als Frühchen zur Welt
Lian ist seit seiner Geburt gesundheitlich beeinträchtigt. Als Frühchen ist er in seiner Entwicklung verzögert und benötigte daher von Anfang an intensive Förderung und viel Betreuung.
Doch dann kam ein weiterer Schock hinzu: Der kleine Junge leidet an Epilepsie – die Anfälle kommen im Schlaf und sorgen für viele schlaflose Nächte. Das führt in bestimmten Situationen zu einer Vielzahl von nervösen Ticks, z. B. Zuckungen von Mund und Augen. Deshalb hat Lian aktuell Pflegegrad 2.
ADHS erschwert alles
Lians ADHS ist eine zusätzliche Herausforderung, die ständige Begleitung und Anleitung bei alltäglichen Aufgaben erfordert – vom Waschen, Anziehen und Essen bis zum Zähneputzen. Zudem ist Lian sehr empfindlich auf Umgebungsgeräusche. er kann z.B. nicht Busfahren oder mit zum Einkaufen gehen. Das überfordert ihn und er bekommt Anfälle, deshalb hat er immer seine Lärmschutz-Kopfhörer dabei. Damit kann er die Außenwelt ein wenig ausblenden.
Viele Herausforderungen
Als wäre das alles nicht schon genug, gab es weitere Schwierigkeiten, die der Familie das letzte bisschen Kraft raubten: Vater Tobias musste den Fahrdienst für seinen Sohn selbst übernehmen und verlor deshalb seinen Job. Mutter Martha erhielt vor einiger Zeit die Diagnose MS (Multiple Sklerose) und wartet seit vielen Wochen auf einen Reha-Platz.
Die Situation war untragbar
Alles in allem war die ganze Situation für die kleine Familie untragbar – sowohl finanziell als auch psychisch. Inzwischen ist der Vater zwar wieder berufstätig, aber Entspannung ist leider noch nicht angesagt, denn die Mutter muss erneut in eine Reha, und es geht ihr gesundheitlich noch nicht besser.
Es geht voran – dank eurer Spenden!
Es hat sich viel getan, seit uns Lians Familie im Frühjahr 2024 um Hilfe gebeten hat. Unsere Spendenaufrufe in verschiedenen Zeitungen waren erfolgreich, es gab sogar einen Fernsehbeitrag. „Das tollste aber ist, dass ganz viele Menschen uns spontan ihre Anteilnahme gezeigt haben“, erzählt Mutter Martha überglücklich. „Wir sind total überwältigt von der Hilfsbereitschaft“.
Fahrdienst wird nicht von Krankenkasse bewilligt
Leider liegt der integrative Kindergarten, den Lian jetzt besucht, im 10 km entfernten Nachbardorf. Mit dem Bus kann Lian nicht fahren – zu groß sind die Ablenkungen und Störungen. Die Mutter darf wegen ihrer Erkrankung nicht Auto fahren. Der Vater kann maximal eine Fahrt übernehmen, um nicht zu viel Arbeitszeit zu verlieren. Die Lösung ist ein Fahrdienst, der von einem Taxi aus dem Dorf übernommen wird. Leider hat sich das zuständige Amt trotz wiederholter gut begründeter und psychologisch untermauerter Anfragen bis heute geweigert, die Kosten dafür zu übernehmen. Danke für all die Spenden, der Fahrdienst ist jetzt bis Juli 25 gesichert – dann wechselt Lian in die Grundschule am Ort, und die Fahrten fallen endlich weg.
















