Schule fürs (Über-)Leben

Bildung in Afrika bedeutet Schutz vor Missbrauch, gute Berufschancen und rosige Zukunftsaussichten. Leider können in Afrika nur wenige Kinder zur Schule gehen. Unser Schulprojekt in Liberia-Monrovia möchte das ändern...

Kinderarmut in Afrika

– Hunger & Krankheit sind alltäglich

Afrika ist nach Asien der Kontinent, in dem jährlich die meisten Babys zur Welt kommen. Trotzdem müssen viele von ihnen ohne Eltern aufwachsen – man spricht hier oft von Aids-Waisen, weil viele ihren Vater und ihre Mutter durch HIV verloren haben.

 

Die Kinder in Afrika-Liberia  leiden erheblich unter Krieg, Hunger und Krankheiten. Viele sterben, bevor sie das 5. Lebensjahr erreicht haben. Einige von ihnen erleben nicht einmal ihren ersten Geburtstag.

Die Wirtschaft ist völlig im Rückstand. Straßen, Strom- und Wasserversorgung, Schulen und Krankenhäuser  - also quasi die gesamte Infrastruktur des Landes – sind zerstört und werden heute noch mühsam aufgebaut.  Über 80 % der Bevölkerung ist arbeitslos.  

 

 

Laut offiziellen Untersuchungen sind gut 30 % der armen Kinder in Afrika von Unterernährung und Fehlentwicklungen betroffen. Oft sind diese Kinder für ihr Alter zu klein geraten, haben mit Nieren-Schäden zu kämpfen und ein schwaches Immunsystem, das gegen Infektionskrankheiten  (z.Bsp. Lungen-Entzündungen, Diarrhö, Malaria) kaum ankommt.

 

Bei Aids-Waisen ist es sogar noch schlimmer: oft sind sie bereits im Mutterleib, durch die Geburt oder durchs Stillen mit HIV infiziert und haben ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen.

Dabei lässt sich Aids einigermaßen gut behandeln, wenn genügend Medikamente vorhanden wären.

Mit Bildung gegen Armut - Eine Schule für Monrovia

Neben Deutschland engagieren wir uns auch in Afrika gegen Kinderarmut und ihre Ursachen.

 

Zusammen mit unseren Partnern möchten wir sozial benachteiligte und arme Kinder in Afrika stärken,  um ein aussichtsreiches und selbstbestimmtes Leben führen zu können.


 

Das beste Mittel für eine positive Zukunft ist Bildung. Und die ist in Afrika absolute Mangelware.  Die meisten afrikanischen Kinder im Grundschulalter  – allen voran Mädchen ­­–  besuchen keine Schule.

 

Entweder weil sie ihren Eltern bei der Arbeit auf den Feldern oder Plantagen helfen müssen. Oder weil es ihnen am nötigen Geld für Bücher & Schreibmaterialien fehlt.

 

Doch nicht nur auf Plantagen ist Kinderarbeit an der Tagesordnung. Allzu viele Kinder in Afrika sind gezwungen, sich zu prostituieren oder in Minen und Steinbrüchen zu schuften. Dabei möchten wir nicht zusehen, sondern etwas tun!

Das DLB Schulprojekt in Liberia-Monrovia – School Project FJMLC

Im August 2016 startete das School Project "FJMLC" in Monrovia mit dem Ziel, möglichst vielen Kindern und jungen Erwachsenen lesen, schreiben und rechnen beizubringen.

 

Innerhalb eines Jahres können die Schüler vier Module belegen. Pro Modul wird ihnen je nach Vorkenntnis und unter Berücksichtigung ihrer Lebensumstände ein bestimmter Wissensbereich vermittelt.

 

Am Ende eines jeden Moduls erhalten die Schüler ein Zertifikat, welches ihnen die erlernten Fähigkeiten attestiert. Nach Abschluss aller Zertifikate haben die Schüler eine reelle Chance am Arbeitsmarkt und können sich und eine Familie ernähren.

Allerdings ist noch viel zu tun, um dieses Ziel zu erreichen:

1) Die Räumlichkeiten ausbauen, damit mehr Schüler unterschiedlicher Altersklassen gleichzeitig Unterricht erhalten können.

2) Gelder für die Ausbildung der Lehrer sammeln.

3) Finanzierung von Schulmaterialien für Kinder aus ärmsten Verhältnissen

4) Erweiterung der Küche für mehr gesundes Essen

5) Sanierung eines geplanten Ambulanz-Zimmers mit Krankenschwester für die tägliche Versorgung mit Malaria-Mitteln, kleinere medizinische Maßnahmen sowie zur akuten Wundversorgung

6) Aufbau einer Hausapotheke für die Ambulanz mit Desinfektionsmitteln, Schmerzmitteln, Verbandsmaterialien und vieles mehr.

Spenden für Kinder in Afrika helfen dort, wo es Not tut

Wir möchten die wertvolle Arbeit des Foday J. Massaquoi Learning Centers (FJMLC) für Kinder, junge Menschen, vor allem Mädchen und jungen Frauen tatkräftig unterstützen.

 

Zwar wird nur in wenigen afrikanischen Schulen ein Schulgeld von den Eltern verlangt, doch immer müssen die Kosten für Hefte, Stifte und Schuluniformen selbst bezahlt werden. Im Durchschnitt kostet so ein Schulbesuch in Afrika ca. 5-15 Euro – fürs gesamte Jahr. Was für uns nach nichts klingt, ist für afrikanische Familien eine große Summe, da das Durchschnittseinkommen hier bei  100 Euro im Jahr liegt.

 

 

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spendewir danken Ihnen herzlich für Ihre Mithilfe!

Eindrücke vom DLB Schulprojekt

Mitglied werden bei der Kinderhilfe der Deutschen Lebensbrücke

» Sinnvoll Spenden gegen Kinderarmut in Afrika-Monrovia

Niemand benötigt so sehr unseren Schutz wie die Kinder.

 

Werden Sie  Mitglied der Deutschen Lebensbrücke - so unterstützen Sie unsere Kinderhilfe dabei, alle Förder- und Hilfsprogramme am Leben zu erhalten und neue einzuführen.

Fakten zu Liberia im Überblick

Liberia befindet sich an der Westküste Afrikas, in direkter Nachbarschaft zur berühmten Elfenbeinküste, Sierra Leone und Guinea.

Einwohner: 4,60 Mio.

Lebenserwartung: 63 Jahre

Kindersterblichkeit:  sehr hoch

Analphabeten: 37 % Frauen und 63 % Männer zwischen 15-24 Jahren

Hauptstadt: Monrovia

Sprachen: Englisch, viele regionale Sprachen

Religion: Christentum, Islam, regionale Religionsgemeinschaften

Kinderarmut ist ein weltweites Problem!

Unglaublich, aber wahr: über 385 Millionen Kinder leben auf der ganzen Welt in bitterster Armut.

 

Jetzt informieren!

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