Schule fürs (Über-)Leben

Bildung in Afrika bedeutet Schutz vor Missbrauch, gute Berufschancen und rosige Zukunftsaussichten. Leider können in Afrika nur wenige Kinder zur Schule gehen. Unser Schulprojekt in Liberia-Monrovia möchte einen Beitrag leisten...

Mit Bildung gegen Kinderarmut in Afrikanull

Das Schulprojekt "Foday L. Massaquoi - Learning Center" in Monrovia

 

Das beste Mittel für eine positive Zukunft ist Bildung.

Wir möchten Kindern und jungen Erwachsenen helfen, lesen, schreiben und rechnen zu lernen. Zwischen 1998 und 2003 wurden im Bürgerkrieg viele Schulgebäude zerstört. Sehr viele Kinder gingen in dieser Zeit nicht in die Schule. Deshalb kann mehr als die Hälfte der heutigen Erwachsenen weder lesen noch schreiben. Bildung und Armut sind eng miteinander verknüpft.

 

Auch in Afrika engagieren wir uns gegen Kinderarmut und ihre Ursachen. Wir möchten sozial benachteiligten und armen Kindern eine Basis geben, um als Erwachsene ein aussichtsreiches und selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Eindrücke von unserem Lernprojekt in Liberia-Monrovia


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Wir möchten die wertvolle Arbeit des Foday J. Massaquoi Learning Centers (FJMLC) für Kinder und Jugendliche, vor allem Mädchen tatkräftig unterstützen. Zwar sind offiziell in Liberia die Schulen frei, aber meist müssen die Eltern doch Schulgeld bezahlen, damit ihre Kinder einigermaßen tauglichen und regelmäßigen Unterricht bekommen. Dazu kommen die Kosten für Hefte, Stifte und Schuluniformen, somit kostet ein Schulbesuch in Liberia im Durchschnitt ca. 300 Dollar pro Jahr.. Was für uns nach wenig klingt, ist für afrikanische Familien eine große Summe, da ca. 70 % der Bevölkerung gerade mal 2 Dollar pro Tag zur Verfügung hat.


 

Unser Schulprojekt in Liberia – das Fodaj J. Massaquoi Learning Center in Monrovia

Im August 2016 startete das"Fodaj J. Massaquoi Learning Center" in Monrovia mit dem Ziel, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen lesen, schreiben und rechnen beizubringen. Alles Dinge, die viele Kinder aus armen Familien im normalen "offiziellen" Schulalltag nicht richtig lernen


Ins Leben gerufen wurde dieses Projekt von Sedia Bangoura- Massaquoi, eine ehemalige Botschafterin Liberias in Deutschland, die ihr Elternhaus für dieses Learning Center zur Verfügung gestellt hat. Ihr Vater, nach dem das Projekt benannt ist, war in Liberia ein angesehener und bekannter Pädagoge. Nach dessen Tod beschlossen seine Kinder, das Haus für einen guten Zweck zur Verfügung zu stellen. Unter der Leitung von Sedia Bangoura-Massaqui wurde ein gemeinnütziger Verein gegründet und so entstand das FJM - Learining Center.

Innerhalb eines Jahres können die Schüler vier Module belegen. Pro Modul wird ihnen je nach Vorkenntnis und unter Berücksichtigung ihrer Lebensumstände ein bestimmter Wissensbereich vermittelt.

 

Am Ende eines jeden Moduls erhalten die Schüler ein Zertifikat, welches ihnen die erlernten Fähigkeiten attestiert. Nach Abschluss aller Zertifikate haben die Schüler eine reelle Chance am Arbeitsmarkt und können sich und eine Familie ernähren.

 

Allerdings ist noch viel zu tun, um dieses Ziel zu erreichen:


  • Die Räumlichkeiten ausbauen, damit mehr Schüler unterschiedlicher Altersklassen gleichzeitig Unterricht erhalten können.

  • Gelder für die Ausbildung der Lehrer sammeln.

  • Finanzierung von Schulmaterialien für Kinder aus ärmsten Verhältnissen

  • Erweiterung der Küche für mehr gesundes Essen

  • Sanierung eines geplanten Ambulanz-Zimmers mit Krankenschwester für die tägliche Versorgung mit Malaria-Mitteln, kleinere medizinische Maßnahmen sowie zur akuten Wundversorgung

  • Aufbau einer Hausapotheke für die Ambulanz mit Desinfektionsmitteln, Schmerzmitteln, Verbandsmaterialien und vieles mehr.

Katastrophale Lebensbedingungen für Kinder

Obwohl der Bürgerkrieg in Liberia seit 2003 beendet ist, sind die Auswirkungen immer noch spürbar. Viele Gebäude, auch Schulen wurden damals zerstört, wenige Kinder besuchten die Schule.

 

Auch heute werden lediglich ca. 40% der Kinder eingeschult. Über 80 % der Bevölkerung ist arbeitslos. 

 

Oft müssen die Kindern arbeiten, statt zur Schule zu gehen. Die meisten arbeiten in der Landwirtschaft, meist auf den Feldern der Eltern.

 

Ohne Bildung haben die Kinder keine Chance, der Armut zu entkommen und als Erwachsene Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

 

Ohne Lesen & Schreiben keine Chance auf Arbeit

Zwar besteht in Liberia eine 9-jährige Schulpflicht. Doch nicht einmal die Hälfte der Kinder werden eingeschult - und wenn überhaupt, dann haben eher Jungen eine Chance auf Bildung. Meist sehen afrikanische Eltern eine Schulbildung für Töchter als überflüssig an. Und falls sie doch die Schule besuchen, werden sie häufig Opfer von Gewalt.

 

Aktiv Mithelfen bei unserer Kinderhilfe für Afrika

» Sinnvoll Spenden gegen Kinderarmut in Monrovia

Mädchen & Jungen in Afrika müssen unter katastrophalen Lebensbedingungen aufwachsen. Sauberes Trinkwasser, genügend Nahrung, einfachste Medizin und viele lebenswichtige Dinge sind hier keine Selbstverständlichkeit.

 

Umso wichtiger ist es, für bedürftige & sozial benachteiligte Kinder in Monrovia die Basis für eine positive Zukunft zu schaffen. Denn nur auf diese Weise ist echte Veränderung möglich.

 

Bitte helfen Sie mit &  spenden Sie, wie viel Sie für sinnvoll erachten: In der Regel können wir schon mit 50 Euro die Kinder mit ein wenig Essen & Schulmaterialien versorgen.