2. Digitalpakt 2.0: Fünf Milliarden Euro für digitale Bildung
Bund und Länder investieren in die digitale Zukunft der Schulen. Mit dem Digitalpakt 2.0 (Nachfolger des ersten DigitalPakt Schule von 2019-2024) stehen in den kommenden fünf Jahren insgesamt fünf Milliarden Euro für die digitale Bildung bereit, und zwar im Zeitraum vom 1.1.2026 bis zum 31.12.2030. Bund und Länder teilen sich die Kosten jeweils zur Hälfte (je 2,5 Milliarden Euro). Der Bundesanteil stammt aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“. Gefördert werden unter anderem digitale Infrastruktur, Geräte und Lernplattformen. Vorgesehen sind pauschalierte Zuweisungen für Schulträger sowie länderübergreifende Projekte. Ein stärkerer Fokus liegt auf dem Einsatz von KI im Unterricht und der gezielten Weiterbildung der Lehrkräfte.
Die geförderten Bereich im Einzelnen:
Infrastruktur: Förderung von digitaler Ausstattung, Endgeräten, Netzwerken und IT-Infrastruktur (hierfür stellt der Bund 2,25 Milliarden Euro und die Länder einen Eigenanteil bereit).
Schul- und Unterrichtsentwicklung: Konzepte für digitales Lehren, Lernen und pädagogische Entwicklung
Bund-Länder-Initiative („Digitales Lehren und Lernen“): Unter anderem für die Qualifizierung und Fortbildung von Lehrkräften sowie KI-gestützte Lernsysteme und Praxis-Forschung (davon kommen 250 Millionen Euro vom Bund).
Entscheidend wird sein, wie die Investitionen im Schulalltag ankommen und ob alle Kinder von den neuen Möglichkeiten profitieren können. Denn es sind vor allem die ohnehin bereits finanziell und sozial benachteiligten Kinder, die bei staatlichen Fördermaßnahmen nicht zum Zug kommen. Besonders deutlich zu sehen war und ist das bei der digitalen Ausstattung.
Quellen: BMBFSFJ, tagesschau.de, digitalpaktschule.de
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