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Straßenkinder im eisigen Russland

Straßenkinder kämpfen Tag für Tag ums Durchkommen. Sie sind oft Gewalt, Drogen, Kriminalität und der Willkür Erwachsener ausgesetzt. Besonders prekär & dramatisch ist die Lage im russischen St. Petersburg, wo viele Kinder auf die Straßen flüchten, weil sie es zuhause oder im Kinderheim nicht mehr aushalten.

Straßenkinder & Sozialwaisen St. PetersburgStraßenkinder

 

Kein Kind ist freiwillig auf der Straße

In Russland leben viele Straßenkinder & Sozialwaisen. Sie alle treibt es aus bitter Not & purer Verzweiflung auf die Straße. Sie alle haben trotz ihrer unterschiedlichen Schicksale eines gemeinsam: Sie müssen ums Überleben kämpfen! Jeden Tag. Doch anders als im Süden der Welt, herrscht in russischen Metropolen, wie St. Petersburg, eine klirrende Kälte, welche die Lage der Straßenkinder noch dramatischer macht.

Aktuell

Unser Straßenkinder-Projekt leidet sehr unter der aktuellen Situation in Russland. Wir hoffen, dass wir unser jahrzehntelanges Engagement bald wieder aktiv fortführen können: Durch die Finanzierung von Lebensmitteln, Medikamenten und Fachpersonal Kinderleben retten!
 

Die Situation für viele Kinder- und Jugendeinrichtungen spitzt sich wieder ähnlich zu, wie damals nach dem Zerfall der Sowjetunion. Medizinische Versorgung und kompetente psychologische Betreuung ist überlebensnotwendig für die meist schwer traumatisierten und kranken Kinder.

 

Wir hoffen auch weiterhin auf Ihre wertvolle Unterstützung und freuen uns über jeden Beitrag.

Russlands Straßenkinder & Sozialwaisen werden oft übersehen

Viele denken beim Wort Straßenkind automatisch an Indien oder Lateinamerika, wo Kinder unter freiem Himmel schlafen können.

 

Dabei leben auch in Ost-Europa wie Russland, Polen und Rumänien viele Kinder auf der Straße und erleben unglaubliches Leid. Kinderarmut ist in Russland  schon lange ein brisantes Thema.

 

Aufgrund des wirtschaftlichen Ruins und der vielen Umwelt-Katastrophen gibt es dort Kranke, Waisenkinder und Behinderte.

 

Darüber hinaus sind soziale Mißstände, wie 

  • - Korruption

  • - Arbeitslosigkeit

  • - Alkoholabhängigkeit 

tief in die Gesellschaft eingegraben und bei vielen armen Familien an der Tagesordnung.

 

Wie viele Kids auf den Straßen von St. Petersburg leben, weiß niemand genau.

In einem sind sich jedoch alle einig: Die Zahl der Straßenkinder in Russland ist groß. Viel zu groß! Während die einen von 150.000 bis 730.000 obdachlosen Jugendlichen berichten, sprechen andere Untersuchungen von 1 bis 5 Millionen Straßenkindern – und das allein in Russland. Mindestens 50.000 davon sollen in Moskau leben, weitere 15.000 in St. Petersburg. Doch wahrscheinlich sind auch diese Zahlen noch zu kurz gegriffen.

Was sind Straßenkinder?

Straßenkinder sind Kinder und Jugendliche, für die das Leben auf der Straße den Lebensmittelpunkt bildet.

 

Das bedeutet: sie verbringen fast den gesamten Tag auf der Straße – entweder um Geld zu verdienen oder weil sie sonst nicht wissen, wohin. 

 

Hinzukommen zahlreiche Kids, die täglich auf der Straße sind und sich nur zum Schlafen nach Hause trauen.

 

Straßenkinder in St. Petersburg fliehen vor der klirrenden Kälte in U-Bahn-Schächte oder Ruinen.

 

Gegen den nagenden Hunger versuchen sie Geld zu erbetteln, aber auch Zigaretten und Lebensmittel.

 

Prostitution ist bei Mädchen und Jungen weit verbreitet, um zu überleben.

 

Sozialwaisen – unerwünscht & vergessen

In St. Petersburg handelt es sich eigentlich um Sozialwaisen - nur kennt den Begriff fast niemand. Sozialwaisen werden Kinder genannt, um die sich niemand kümmert und für die sich niemand verantwortlich fühlt. Weder die eigenen Eltern noch nahe Verwandte oder Angehörige.

 

Als Sozialwaisen gelten Kinder, die...

– keinen Kontakt zur Familie haben und an Zufluchtsorten leben.

– Kontakt zu den Eltern halten, aber wegen Elend & Gewalt in der Familie lieber auf der Straße bleiben.

– aus staatlichen Waisenhäusern & Kinderheimen vor Missbrauch & Gewalt  fliehen.

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Hilfsprojekte für Straßenkinder & Sozialwaisen in Russland

Wir unterstützen tatkräftig und mit viel Herzblut Kinderhilfsprojekte in St. Petersburg, die russischen Mädchen & Jungen eine medizinische Grundversorgung, Nahrung und Kleidung ermöglichen.

Dr. Seredas Kinderhilfe

Der Kinderarzt Dr. Sereda versucht seit den 1990er Jahren, die Not der Straßenkinder in St. Petersburg zu lindern. Dr. Seredas Arbeit wurde mehrfach in den Medien dokumentiert.

 

Es gibt kaum jemanden, der mit so viel Herzblut und unendlich viel Engagement für die vergessenen Kinder Russlands kämpft, die von Armut & Leid geprägt sind.

 

Seit Januar 2022 besteht sein neues Kinderhilfsprojekt in St. Petersburg: „Das Soziale Rehabilitationszentrum für benachteiligte Kinder“.  

 

Das Day-Care-Center ist eine sozialpädagogische Tageseinrichtung, die speziell für Kinder in schwierigen Familienverhältnissen ausgerichtet ist.

 

    » Mehr erfahren über Dr. Seredas Kinderhilfe

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Krankheiten nehmen in der armen Bevölkerung zu

Die russische Bevölkerung verarmt zusehends  - und mit ihr die Kinder. Das alles hat seine geschichtlichen Wurzeln. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gerieten viele Russen ins soziale Abseits, während die Reichen noch reicher wurden.

 

Auffällig ist in Russland die zunehmende Verbreitung von Tuberkulose, Hepatitis und HIV. Offizielle Regierungssprecher bringen die Zahl im Jahr 2018 auf rund 990.000 HIV-Infizierte. Unabhängige Experten berichten hingegen von 1,5 Millionen HIV-Positiven – das sind rund 10 % der gesamten Bevölkerung des Landes!

 

Umso mehr sind die Straßenkinder in St. Petersburg auf Ihre Hilfe & Spende angewiesen.

Raduga Mädchenklub & K9C

Der Raduga Mädchenclub ist 2015 mit der K9C-Freizeiteinrichtung zusammengelegt worden.

 

Beide leisten nach wie vor wertvolle soziale Arbeit im Kampf gegen Kindernot & Kinderarmut in Russland. Umso wichtiger ist es, diese Kinderhilfsprojekte zu unterstützen.

 

Die Einrichtung ist für bedürftige Kinder von 6-16 Jahren und alleinerziehende, junge Mütter zwischen 13 und 24 Jahren.

 

Kinder und Jugendliche werden hier psychologisch betreut und können an tollen Freizeit-Angeboten teilnehmen. Sehr beliebt bei den Mädchen ist zum Beispiel der Nährkurs.

 

 

      » Unser Projekt mit dem Raduga-K9 Club

Helfen Sie mit & klicken Sie aufs Spendenherz »

 

Wie leben Straßenkinder in St. Petersburg?

Die zerrütteten und häufig von Alkohol und Drogen bestimmten Familienverhältnisse, treiben Jungen wie Mädchen auf die Straße. Auch dort prägen Gewalt, Prostitution und Kriminalität ihr tägliches Leben. Die Kinder hausen in Bauruinen, auf Dachböden oder oft zu 10 oder mehr in schmuddeligen Zimmern. Viele benebeln ihr Schicksal deshalb mit Drogen und Alkohol  - genauso wie ihre Eltern.

 

Doch wir können gemeinsam helfen – mit Unterstützung durch Ihre Spende!

In Russland herrscht eine große Kluft zwischen Arm & Reich

  • Das reichste 1/5 der Bevölkerung hat 50 % seines Einkommens zur Verfügung, dem ärmsten 1/5 bleiben dagegen nur 6 % der Einkünfte.
     

  • Ungefähr 1/4 der russischen Bürger  (ca. 35 Millionen Menschen) lebt unterhalb der Armutsgrenze. Betroffen sind vor allem Senioren, einkommensschwache und kinderreiche Familien sowie kranke Menschen. Also genau diejenigen, die ohnehin schon dringend Hilfe brauchen.
     

  • Aufgrund der bitteren Armut, sind in den letzten 10 Jahren die Drogendelikte in Russland um das 15-fache gestiegen. Und zwar bei den Armen, wo  1/3 der Todesfälle  durch Alkoholmissbrauch verursacht sind.
     

  • Übrigens hat sich auch die durchschnittliche Lebenserwartung der Russen erheblich verringert: Männer erreichen nur mehr 64 Jahre, ¼ von ihnen stirbt noch vor dem  55. Lebensjahr.

 

Die Armut hat Russland fest im Griff, wie Jahr für Jahr verschiedene Untersuchungen zeigen.

Russlands Bevölkerung lebt in Armut, die vor allem nach dem Sozialismus stark zunahm. Die meisten armen Menschen in Russland finden sich vor allem in ländlichen Gegenden. 

 

Was Krankheiten betrifft, ist in Russland eine rasante Verbreitung von Infektionskrankheiten zu beobachten. HIV, Tuberkulose, Hepatitis & mehr sind derzeit die häufigsten Erkrankungen.

 

Wie schlecht es Kindern in Russland geht, lässt sich auch direkt mit der Sterblichkeitsrate des Landes in Verbindung bringen. Russland zählt zu den Ländern in Ost-Europa mit den höchsten Sterblichkeitsraten bei Säuglingen und Kleinkindern. 

Unsere Hilfe für Straßenkinder in Russlandnull

- Setzen Sie mit uns ein Zeichen gegen Kinderarmut

Die verlorenen Jungen und Mädchen von Russland leben in Randbezirken.

 

Sie schlafen in Metroschächten, verlassenen Kellern und auf Dachböden.

 

Perspektiven gibt es wenige, der Alltag ist trist und die Kinder versuchen sich mit Betteln wenigstens ein paar Rubel zu verdienen.

 

Viele von ihnen rutschen in die Kriminalität oder Prostitution ab.

 

Gemeinsam können wir diese Kinder aus dem Elend befreien

Unterstützen Sie unsere Hilfsprojekte gegen Kinderarmut in St. Petersburg!

 

Jede Hilfe zählt & zeigt effektiv Wirkung.

Freie Projekt-Spende

Spenden für Dr. Sereda

Spenden für Raduga & K9C


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Patrick Lindner & die Deutsche Lebensbrücke

Patrick Lindner engagierte sich mit der Deutschen Lebensbrücke gegen Kinderarmut in Russland und für die Straßenkinder in St. Petersburg. Ebenso wie Michael LeschMichael Douglas & Peter Weck