Straßenkinder im eisigen Russland

Straßenkinder kämpfen Tag für Tag ums Durchkommen. Sie sind oft Gewalt, Drogen, Kriminalität und der Willkür Erwachsener ausgesetzt. Besonders prekär & dramatisch ist die Lage im russischen St. Petersburg, wo viele Kinder auf die Straßen flüchten, weil sie es zuhause oder im Kinderheim nicht mehr aushalten.

Straßenkinder & Sozialwaisen St. PetersburgStraßenkinder

 

Kein Kind ist freiwillig auf der Straße

In Russland leben viele Straßenkinder & Sozialwaisen. Sie alle treibt es aus bitter Not & purer Verzweiflung auf die Straße. Sie alle haben trotz ihrer unterschiedlichen Schicksale eines gemeinsam: Sie müssen ums Überleben kämpfen! Jeden Tag. Doch anders als im Süden der Welt, herrscht in russischen Metropolen, wie St. Petersburg, eine klirrende Kälte, welche die Lage der Straßenkinder noch dramatischer macht.

Russlands Straßenkinder & Sozialwaisen werden oft übersehen

Viele denken beim Wort Straßenkind automatisch an Indien oder Lateinamerika, wo Kinder unter freiem Himmel schlafen können.

 

Dabei leben auch in Ost-Europa wie Russland, Polen und Rumänien viele Kinder auf der Straße und erleben unglaubliches Leid. Kinderarmut ist in Russland  schon lange ein brisantes Thema.

 

Aufgrund des wirtschaftlichen Ruins und der vielen Umwelt-Katastrophen gibt es dort Kranke, Waisenkinder und Behinderte.

 

Darüber hinaus sind soziale Mißstände wie KorruptionArbeitslosigkeit und Alkoholabhängigkeit tief in die Gesellschaft eingegraben und bei vielen armen Familien an der Tagesordnung.

 

Wie viele Kids auf den Straßen von St. Petersburg leben, weiß niemand genau.

In einem sind sich jedoch alle einig: Die Zahl der Straßenkinder in Russland ist groß. Viel zu groß! Während die einen von 150.000 bis 730.000 obdachlosen Jugendlichen berichten, sprechen andere Untersuchungen von 1 bis 5 Millionen Straßenkindern – und das allein in Russland. Mindestens 50.000 davon sollen in Moskau leben, weitere 15.000 in St. Petersburg. Doch wahrscheinlich sind auch diese Zahlen noch zu kurz gegriffen.

Was sind Straßenkinder? Was sind Sozialwaisen?

Straßenkinder sind Kinder und Jugendliche, für die das Leben auf der Straße den Lebensmittelpunkt bildet. Das bedeutet: sie verbringen fast den gesamten Tag auf der Straße – entweder um Geld zu verdienen oder weil sie sonst nicht wissen, wohin. 

 

Hinzukommen zahlreiche Kids, die täglich auf der Straße sind und sich nur zum Schlafen nach Hause trauen.

 

In St. Petersburg handelt es sich eigentlich um Sozialwaisen - nur kennt den Begriff fast niemand. Sozialwaisen werden Kinder genannt, um die sich niemand kümmert. Weder die eigenen Eltern noch nahe Verwandte oder Angehörige. Dazu zählen, Kinder, die...

 

- keinen Kontakt zur Familie haben und an Zufluchtsorten leben.

- Kontakt zu den Eltern halten, aber wegen Elend und Gewalt in der Familie lieber auf der Straße bleiben.

- aus staatlichen Waisenhäusern & Kinderheimen vor Missbrauch & Gewalt  fliehen.

 

Hilfsprojekte für Straßenkinder & Sozialwaisen in Russland

Wir unterstützen tatkräftig und mit viel Herzblut Kinderhilfsprojekte in St. Petersburg, die russischen Mädchen & Jungen eine medizinische Grundversorgung, Nahrung und Kleidung ermöglichen.

Die Kinderzuflucht von Dr. Sereda

Der Kinderarzt Dr. Sereda versucht seit den 1990er Jahren, die Not der Straßenkinder in St. Petersburg zu lindern.

 

Seine Wohnunterkunft ist eine echte Zuflucht für ehemalige Straßenkinder, in der sie neben einem sauberen Zimmer und gesunder Ernährung auch medizinische, psychologische und therapeutische Hilfe bekommen.

 

Und die ist dringend nötig, denn die meisten Kinder leiden an HIV, Hepatitis und weiteren schweren Infektionen. Außerdem sind alle ohne Ausnahme schwer traumatisiert vom Leben auf der Straße oder desolaten Familienverhältnissen.

 

Doch Jahr für Jahr macht die russische Regierung es Dr. Sereda schwerer, Hilfe von internationalen Hilfsorganisationen zu erhalten.

 

 

      » Infos zum Hilfsprojekt

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Raduga Mädchenklub & K9C

Der Raduga Mädchenclub ist 2015 mit der K9C-Freizeiteinrichtung zusammengelegt worden.

 

Beide leisten nach wie vor wertvolle soziale Arbeit im Kampf gegen Kindernot & Kinderarmut in Russland. Umso wichtiger ist es, diese Kinderhilfsprojekte zu unterstützen.

 

Die Einrichtung ist für bedürftige Kinder von 6-16 Jahren und alleinerziehende, junge Mütter zwischen 13 und 24 Jahren.

 

Kinder und Jugendliche werden hier psychologisch betreut und können an tollen Freizeit-Angeboten teilnehmen. Sehr beliebt bei den Mädchen ist zum Beispiel der Nährkurs.

 

 

      » Unser Projekt mit dem Raduga-K9 Club

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Wie leben Straßenkinder in St. Petersburg?

Die zerrütteten und häufig von Alkohol und Drogen bestimmten Familienverhältnisse, treiben Jungen wie Mädchen auf die Straße. Auch dort prägen Gewalt, Prostitution und Kriminalität ihr tägliches Leben. Die Kinder hausen in Bauruinen, auf Dachböden oder oft zu 10 oder mehr in schmuddeligen Zimmern. Viele benebeln ihr Schicksal deshalb mit Drogen und Alkohol  - genauso wie ihre Eltern.

 

Doch wir können gemeinsam helfen – mit Unterstützung durch Ihre Spende!

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Krankheiten nehmen in der armen Bevölkerung zu

Die russische Bevölkerung verarmt zusehends  - und mit ihr die Kinder. Das alles hat seine geschichtlichen Wurzeln. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gerieten viele Russen ins soziale Abseits, während die Reichen noch reicher wurden.

 

Auffällig ist in Russland die zunehmende Verbreitung von Tuberkulose, Hepatitis und HIV. Offizielle Regierungssprecher bringen die Zahl im Jahr 2018 auf rund 990.000 HIV-Infizierte. Unabhängige Experten berichten hingegen von 1,5 Millionen HIV-Positiven – das sind rund 10 % der gesamten Bevölkerung des Landes!

 

Umso mehr sind die Straßenkinder in St. Petersburg auf Ihre Hilfe & Spende angewiesen.

In Russland herrscht eine große Kluft zwischen Arm & Reich

Nur einmal zum Vergleich: Das reichste 1/5 der Bevölkerung hat 50 % seines Einkommens zur Verfügung, dem ärmsten 1/5  bleiben dagegen nur 6 % der Einkünfte.

 

Ungefähr 1/4 der russischen Bürger  (ca. 35 Millionen Menschen) lebt unterhalb der Armutsgrenze. Betroffen sind vor allem Senioren, einkommensschwache und kinderreiche Familien sowie kranke Menschen. Also genau diejenigen, die ohnehin schon dringend Hilfe brauchen.

 

Dass  die Armut unerbittlich in Russland herrscht, zeigt sich an weiteren Zahlen. So sind in den letzten 10 Jahren die Drogendelikte in Russland um das 15-fache gestiegen. Und zwar bei den Armen, wo  1/3 der Todesfälle  durch Alkoholmissbrauch verursacht sind.

 

Übrigens hat sich auch die durchschnittliche Lebenserwartung der Russen erheblich verringert: Männer erreichen nur mehr 64 Jahre, ¼ von ihnen stirbt noch vor dem  55. Lebensjahr.

Unsere Hilfe für Straßenkinder in Russlandnull

- Setzen Sie mit uns ein Zeichen gegen Kinderarmut

Die verlorenen Jungen und Mädchen von Russland leben in Randbezirken. Sie schlafen in Metroschächten, verlassenen Kellern und auf Dachböden.

 

Perspektiven gibt es wenige, der Alltag ist trist und die Kinder versuchen sich mit Betteln wenigstens ein paar Rubel zu verdienen. Viele von ihnen rutschen in die Kriminalität oder Prostitution ab.

 

Gemeinsam können wir diese Kinder aus dem Elend befreien

 

Unterstützen Sie unsere Hilfsprojekte gegen Kinderarmut in St. Petersburg! Jede Hilfe zählt & zeigt effektiv Wirkung.

Freie Projekt-Spende

Spenden für Dr. Sereda

Spenden für Raduga & K9C


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Patrick Lindner & die Deutsche Lebensbrücke

Patrick Lindner engagierte sich mit der Deutschen Lebensbrücke gegen Kinderarmut in Russland und für die Straßenkinder in St. Petersburg. Ebenso wie Michael LeschMichael Douglas & Peter Weck